Es gibt kein Recht auf Kind(er)

von Erich Hohl / 21.01.2015

Der Gesetzgeber geht von den Bedürfnissen möglicher Eltern aus, zielt aber wenig auf die Interessen der Bedürftigkeiten der Kinder. Mit dem heute im österreichsichen Parlament mehrheitlich beschlossenen Gesetz wird ermöglicht, dass es für alle Paare ein Recht auf Kinder gibt, weil sie es zu ihrem Glück benötigen. Es ist aber nicht Aufgabe möglicher Kinder, Instrument für das Glück der Eltern/Paare zu sein. Die dem Gesetz zugrundeliegende Machbarkeitsideologie ist abzulehnen. Menschsein, Leben-Dürfen ist letztlich ein Geschenk. Es ist bedauerlich, dass ein solches Gesetz mit vielen weitreichenden Folgen in einem Schnellschussverfahren ohne breite Diskussion durchgedrückt worden ist.