Was heute wichtig ist

01.01.2016

Neujahrsfeiern unter erhöhtem Sicherheitsrisiko – Großalarm in München. Millionen feierten weltweit den Jahreswechsel unter erhöhtem polizeilichen Aufgebot. In München wurden wegen einer Warnung vor einem Terroranschlag des „Islamischen Staats“ (IS) zwei Bahnhöfe geräumt. Ein befreundeter Geheimdienst hatte die Polizei vor bis zu sieben Selbstmordattentätern unter Nennung konkreter Uhrzeiten und Orte gewarnt. Mittlerweile sind die Bahnhöfe wieder freigegeben.

In Brüssel wurde das öffentliche Feuerwerk wegen des Bedrohungspotenzials ganz abgesagt. Die Pariser feierten um den Arc de Triomphe in etwas abgespeckter Form. In ganz Frankreich waren rund 100.000 Sicherheitskräfte im Einsatz. In Wien ging der Silvesterpfad für die rund 600.000 Feiernden unter erhöhtem polizeilichen Aufgebot ohne gröbere Zwischenfälle über die Bühne.
Bericht über die Terrorwarnung in München (NZZ.ch)
Überblick über die weltweiten Neujahrsfeiern (ORF.at)

Großbrand bei Luxushotel in Dubai. 


Credits: EPA/STRINGER

Bei einem Großbrand in einem Hotel- und Wohnkomplex im Zentrum von Dubai sind in der Silvesternacht 16 Menschen verletzt worden. Das Feuer war zwei Stunden vor Mitternacht im Hochhaus „The Address Downtown“ ausgebrochen. Dank des internen Brandschutzsystem sei das Feuer auf die Außenseite des Hotels beschränkt geblieben. Die chaotische Räumung hingegen soll zu den Verletzungen der Hotelgäste geführt haben. Trotz des Brandes fand die Silvesterfeier samt Großfeuerwerk im benachbarten Burj Chalifa, dem höchsten Gebäude der Welt, statt. Laut Augenzeugen sei Asche auf die Partygäste geregnet. Mittlerweile hat die Feuerwehr den Brand nahezu vollständig gelöscht.
Bericht auf NZZ.ch

Lohnsteuerreform tritt in Effekt. Die im März 2015 beschlossene Reform der Lohnsteuer schlägt sich ab den Januar-Gehältern nieder. Im Schnitt werden die Österreicher mit 70 Euro pro Monat entlastet. Das neue System umfasst sechs progressive Tarifstufen und eine höhere Negativsteuer für Geringverdiener. Die zur Gegenfinanzierung eingeführten Steuererhöhungen, vor allem auf Vermögenswerte, beginnen auch ab heuer zu greifen. Unter anderem wird das Verschenken und Vererben von Immobilien teurer.


Überblick zu den Gewinnern und Verlieren der Steuerreform (NZZ.at)
Kommentar zum Überoptimismus der Regierung was die Effekte der Reform betrifft (NZZ.at)
Jahresbilanz der Politik von Finanzminister Hans Jörg Schelling (NZZ.at)

13 Tote bei Bootsunglück in Ägypten. Bei dem Untergange einer Nil-Fähre sind in der Silvesternacht mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot sank mit 22 Passagieren an Bord etwa 140 Kilometer nördlich von Kairo, wie das Staatsfernsehen berichtete. Zeugenberichten zufolge habe das Boot in schlechtem Zustand bei stürmischen Wetter die Überquerung des Flusses versucht.
Kurzbericht NZZ.ch