Was heute wichtig ist

01.03.2016

Griechenland beantragt Millionenhilfe für Flüchtlingsversorgung. Nachdem Mazedonien seine Grenze zu Griechenland abgeriegelt hat und Sicherheitskräfte Flüchtlinge mit Tränengas vom Eindringen abhalten, hat Athen am Dienstag bei der EU ein Hilfspaket in der Höhe von 470 Millionen Euro beantragt. Mehr als 100.000 Flüchtlinge sollen derzeit wegen der Grenzschließung am Balkan in Griechenland festsitzen. EU-Ratspräsident Donald Tusk ist seit heute in mehreren Mitgliedstaaten unterwegs, um auf den Asylgipfel kommende Woche vorzubereiten. Seine erste Station ist Wien, er will noch heute nach Slowenien weiterreisen.
Kommentar von Christoph Zotter zur Grenzschließung und dem Vorgehen der österreichischen Bundesregierung

Kritik der Opposition an Pensionsmaßnahmen für Frauen. Vom Ergebnis des gestrigen Pensionsgipfels scheint niemand so richtig begeistert. Die Oppositionsparteien Grüne und FPÖ äußerten sich heute kritisch, vor allem die Maßnahmen Frauen betreffend seien unzureichend. Auch die NEOS teilen diese Einschätzung, der Kompromiss bei der Ausgangszulage sei eine „Niederlage für die Frauen“, heißt es in einer Aussendung. Die Vertreter von ÖVP und SPÖ hingegen fanden lobende Worte.
Kommentar von Lukas Sustala über einen Gipfel, der unter den Erwartungen blieb

BMI-Kampagne über Asyl in Afghanistan. Das Innenministerium hat eine Plakatserie und Social-Media-Kampagne für Afghanistan vorgestellt. Es soll die Menschen darüber informieren, unter welchen Bedingungen Asyl in Österreich gewährt wird und welche strengen Auflagen neuerdings dafür gelten. Ziel ist es, vor allem Wirtschaftsflüchtlinge von der gefährlichen und möglicherweise erfolglosen Reise abzuhalten.

Waffenruhe in Syrien „im Großen und Ganzen“ eingehalten. Die Waffenruhe in Syrien ist auch an ihrem dritten Tag weitgehend befolgt worden. „Wir haben einige Vorfälle registriert, im Großen und Ganzen aber hält die Beendigung der Feindseligkeiten“, sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon am Montag in Genf. US-Außenminister John Kerry sagte in Washington, er sehe die Waffenruhe nicht als gefährdet an.

Trump und Clinton gehen als Favoriten in „Super Tuesday“. Mit dem „Super Tuesday“ geht der US-Nominierungswahlkampf am Dienstag in seine entscheidende Phase. Bei den Republikanern, die in zwölf Staaten wählen, geht Donald Trump als hoher Favorit ins Rennen. Der Populist aus New York liegt nach Umfragen fast überall vorn. Bei den Demokraten führt Hillary Clinton in den meisten der elf am Dienstag wählenden Staaten klar vor Bernie Sanders.
Die biografischen Highlights des Immobilien-Tycoons