Was heute wichtig ist

02.02.2016

Cruz gewinnt vor Trump, Clinton und Sanders gleichauf. Donald Trump hat im Kampf um das Weiße Haus einen Rückschlag erlitten: Bei den Vorwahlen in Iowa landet der Milliardär mit 24 Prozent hinter Ted Cruz mit 27. Bei den Demokraten liegt Hillary Clinton mit einem hauchdünnen Abstand von nur einigen Zehntelprozentpunkten vor Bernie Sanders.
Beat Amman berichtet aus Washington
Fünf Antworten zu den Vorwahlen in Iowa
Zum NZZ-Dossier US-Präsidentschaftswahlen

WHO ruft wegen Zika-Virus den globalen Gesundheitsnotstand aus. Zu diesem Schritt habe eine Expertenrunde geraten, teilte die Weltgesundheitsorganisation am Montagabend in Genf mit. Das Virus breitet sich in Lateinamerika seit einem Jahr explosionsartig aus. Unterdessen hat Brasiliens Regierung Schwangeren wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Zika-Virus vom Besuch der Olympischen Spiele abgeraten.
Was ist das Zika-Virus? Vox.com erklärt

Alphabet vor Apple. Der neue Google-Mutterkonzern Alphabet zieht nach einem Kursanstieg an Apple vorbei. Damit ist Alphabet das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. Der Umsatz des Unternehmens stieg im vierten Quartal um 17,8 Prozent auf 21,33 Milliarden Dollar. Die Alphabet-Aktien schossen um über acht Prozent in die Höhe und brachten den Börsenwert auf etwa 570 Milliarden Dollar.
Google’s first Alphabet earnings in charts (Quartz)

Syrien-Friedensgespräche in Genf eröffnet. Dies hat der Syrien-Sondergesandte der UNO, Staffan de Mistura, am Montagabend verkündet und an die Weltmächte appelliert, sich für einen Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland einzusetzen. De Mistura will heute sowohl mit der Delegation der Opposition als auch mit jener der Regierung weitere Gespräche führen.

EU macht sich schön für Großbritannien. EU-Gipfelchef Donald Tusk will heute Vorschläge präsentieren, um Großbritannien den Verbleib in der Europäischen Union schmackhaft zu machen. Dazu gehört nach britischen Angaben eine neue „Notbremse“, die ein Kürzen von Sozialleistungen für zugewanderte EU-Ausländer erlauben soll. Premier Cameron forderte bisher, dass diese EU-Bürger mindestens vier Jahre in Großbritannien gearbeitet haben müssen, bevor sie einen Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen haben.
Korrespondent Gerald Hosp über die heiße Phase zwischen London und Brüssel