Was heute wichtig ist

02.03.2016

10.000 Menschen warten an mazedonischer Grenze. Das berichten griechische Medien. Das UN-Flüchtlingshilfswerk spricht von Problemen in der Versorgung, vor allem Kinder seien betroffen. Die mazedonische Regierung versucht weiterhin, die Grenze geschlossen zu halten. Am Montag setzte die Polizei Tränengas ein, als die wartenden Menschen versuchten, den Grenzzaun zu überwinden.

Hillary Clinton und Donald Trump gewinnen den Super Tuesday. Beide Kandidaten gewinnen die Vorwahlen in sieben der elf Bundesstaaten, die jeweils ihre Stimmen für Demokraten und Republikaner abgaben – wobei Trump auch noch Alaska gewinnen dürfte, das zur Zeit noch nicht ausgezählt ist. Clintons Rivale Bernie Sanders siegte in vier Staaten, der Republikaner Ted Cruz in zwei.
Der aktuelle Stand der Vorwahlen bei der NZZ
Unser Korrespondent Peter Winkler beantwortet fünf Fragen zum Super Tuesday
3 winners and 2 losers from Super Tuesday

US-Außenministerium: Waffenruhe in Syrien hält weitgehend. Das US-Außenministerium hat sich vorsichtig optimistisch zu der Waffenruhe in Syrien geäußert. In den vergangenen 24 Stunden habe es keine bedeutenden Verstöße gegen die Feuerpause gegeben, sagte Außenamtssprecher John Kirby am Dienstag in Washington. Es sei aber noch zu früh für Siegestänze, sagte Kirby. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad versprach den Aufständischen unterdessen eine „volle“ Amnestie, wenn sie ihre Waffen niederlegen.

Fischer besucht Kuba. Bundespräsident Heinz Fischer absolviert ab heute als erstes österreichisches Staatsoberhaupt einen Besuch auf Kuba, wo er am Abend mit Präsident Raul Castro zusammentreffen wird. Zuvor ist die Teilnahme an einem bilateralen Wirtschaftsforum vorgesehen.

Moody’s warnt vor Herabstufung Chinas. Inmitten der Sorgen um die chinesische Wirtschaft hat die US-Ratingagentur Moody’s vor einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit Chinas gewarnt. Moody’s bestätigte am Mittwoch das chinesische Kreditrating Aa3, änderte aber den Ausblick von „stabil“ auf „negativ“.
Bloomberg: Why Moody’s Is Concerned About China’s Economy