Was heute wichtig ist

03.01.2016

Iran vs. Saudi-Arabien. Nach der Hinrichtung des schiitischen Geistlichen Scheich Nimr Bakar al-Nimr in Saudi-Arabien haben iranische Demonstranten die saudi-arabische Botschaft in Teheran gestürmt. Der oberste Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei sagte, Saudi-Arabien werde die „Rache Gottes“ erfahren und bezeichnete al-Nimr als „Märtyrer“.
BBC: Iran: Saudis face ‘divine revenge’ for executing al-Nimr

Neues Feuergefecht in Indien. Auf einem indischen Luftwaffenstützpunkt nahe der pakistanischen Grenze ist es am Sonntag erneut zu Feuergefechten gekommen. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs seien „weitere Terroristen unterwegs“, die weiterhin Schüsse abfeuern. Am Samstag waren Unbekannte in den Stützpunkt eingedrungen. Dabei sind mindestens zehn Menschen getötet worden.
Der Standard/APA: Erneut Feuergefecht auf indischem Luftwaffenstützpunkt

15 Tote im Irak. Bei einem Angriff von fünf Selbstmordattentätern auf einen irakischen Militärstützpunkt nahe Bagdad sind am Sonntag laut der Armee mindestens 15 Soldaten getötet und 22 weitere verletzt worden. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat sich zu dem Anschlag bekannt.
Reuters: Attack on Iraqi military base kills at least 15

Zweijähriger ertrunken. Bei einem Bootsunglück in der Ägäis ist ein zweijähriger Junge aus Syrien ertrunken. Nach Angaben der griechischen Küstenwache hat ein Fischer die Leiche des Kindes vor der Insel Agathonisi entdeckt. Das Schlauchboot, in dem der Junge mit seiner Mutter unterwegs war, war gegen einen Felsen geprallt und gesunken. 39 Insassen konnten gerettet werden.
NZZ: Zweijähriger Junge laut Hilfsorganisation ums Leben gekommen

Brüssel erhöht Druck auf Warschau. Nach der Verabschiedung umstrittener Gesetze steigt der Druck aus Brüssel gegenüber der polnischen Regierung weiter. Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gefordert, die polnische Regierung unter EU-Aufsicht zu stellen. Warschau hatte nach einem Gesetz, das das Verfassungsgericht de facto entmachtet, zu Silvester ein umstrittenes Mediengesetz verabschiedet.
FAZ: Oettinger will Warschau unter Aufsicht stellen
NZZ.at: Die polnische Regierung setzt Journalisten unter Druck