Was heute wichtig ist

03.06.2016

Die Türkei zieht ihren Botschafter aus Berlin ab. Damit reagiert die türkische Regierung auf die Verabschiedung der Armenien-Resolution durch den deutschen Bundestag. Dieser klassifiziert damit die Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs als Völkermord. Ankara sieht sich als Opfer einer „armenischen Lobby“.
NZZ: Ankara zieht Botschafter aus Berlin ab
NZZ: Bundestag verabschiedet Armenien-Resolution

Terroristen planten Anschlag in Düsseldorf. Die deutsche Bundesanwaltschaft hat drei Syrer festnehmen lassen, die im Auftrag des sogenannten „Islamischen Staates“ einen Anschlag in Deutschland begehen sollten. Der entscheidende Hinweis kam aus Frankreich, wo ein vierter Verdächtiger in Untersuchungshaft sitzt.
NZZ: Attentatspläne des IS durchkreuzt

Die EZB dreht nicht weiter an der Zinsschraube. Der Leitzins im Euro-Raum bleibt auf dem Rekordtief von null Prozent. Für Konjunktur und Inflation erwartet die Europäische Zentralbank leichte Verbesserungen im zweiten Halbjahr 2016. Die Notenbanker tagten aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums der Oesterreichischen Nationalbank in Wien.
NZZ: Die EZB hält sich die Tür für weiteren Aktionismus offen

Clinton greift Trump frontal an. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat ihren wahrscheinlichen republikanischen Herausforderer Donald Trump in einer Rede scharf kritisiert. Er sei gefährlich und instabil, sagte die ehemalige US-Außenministerin. Trump sei kein Mensch, dem man die Nuklearcodes der Vereinigten Staaten anvertrauen sollte.
Guardian: Hillary Clinton: Trump is too dangerous and unstable to have the nuclear codes

Die Opec lässt weiter das Öl fließen. Es sei keine Einigung auf eine neue Obergrenze für die Förderung erzielt worden, sagte ein Opec-Delegierter am Donnerstag. Damit werden keine Maßnahmen zur Ölpreis-Stabilisierung ergriffen. Der Nigerianer Mohammed Barkindo wird neuer Generalsekretär der Opec.
NZZ: Die Überraschung in Wien bleibt aus