Was heute wichtig ist

04.01.2016

Angriffe auf Moscheen. Bei Bombenanschlägen auf zwei sunnitische Moscheen sind mehrere Menschen verletzt worden. Außerdem wurde nach Angaben der Behörden der Muezzin einer weiteren sunnitischen Moschee ermordet. Augenzeugen hätten eine Gruppe uniformierter Männer gesehen, die den Angriff ausführten, sagte ein Polizeisprecher. In der Region herrschen schwere Spannungen, seit die sunnitische saudi-arabische Regierung am Samstag dutzende Terrorverdächtige hinrichten ließ.
Bombenanschläge auf sunnitische Moscheen

EU gegen Polen. Die rechtsnationale polnische Regierung hat ein umstrittenes neues Mediengesetz gebilligt. Damit drohen Warschau nun erste Gegenmaßnahmen der EU. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will in der Sitzung am 13. Jänner eine Debatte über den Zustand des Rechtsstaats in Polen führen.
Grundrechteverstoß: EU-Kommission plant Verfahren gegen Polen
Umstrittenes Mediengesetz in Polen

Leichenteile, die Zweite. Am Sonntag wurde im österreichischen Traunsee bei Gmunden ein Koffer mit Leichenteilen gefunden. Nun hat ein Polizeihund einen zweiten Koffer entdeckt. Ebenfalls in der Nähe des ersten Fundes, ebenfalls mit menschlichen Überresten gefüllt. Laut der Obduktion vom Sonntag handelt es sich bei der Toten um eine 70-jährige Frau. Die Todesursache ist unklar, die Leiche sei zu unvollständig.
Koffer mit Leichenteilen gefunden

Arbeitslosigkeit höher. Ende des Jahres 2015 waren in Österreich 475.435 Menschen ohne Arbeit. Das sind um 4,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das gab das Sozialministerium am Montag bekannt. Die Anzahl der vorgemerkten Arbeitslosen ist um 6,1 Prozent auf 417.514 gestiegen. Knapp 60.000 Menschen waren in Schulungen des AMS, das ist ein Minus von 6,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg damit um 0,4 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent.
Zur Arithmetik des Arbeitsmarktes

Schüsse auf Flüchtlingsunterkunft. Ein 23-jähriger Asylwerber musste ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er im Schlaf von einer Kugel getroffen worden war. Der Vorfall ereignete sich bei Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft im hessischen Dreieich bei Offenbach. Der Mann konnte nach kurzer ärztlicher Behandlung wieder entlassen werden. Zu einem möglichen fremdenfeindlichen Hintergrund wollte sich die Polizei nicht äußern.
Asylbewerber bei Schüssen auf Flüchtlingsunterkunft verletzt

Erdbeben in Nordindien. Mindestens neun Menschen wurden bei einem schweren Erdbeben am Montag in Südasien getötet. Mindestens 200 Menschen wurden verletzt. Der Erdstoß erreichte eine Stärke von 6,8 und erschütterte Teile Indiens, Bangladeschs, Nepals und Myanmars. Am schwersten betroffen war die indische Stadt Imphal im Bundesstaat Manipur.
Tote und Verletzte bei Erdbeben in Indien