Was heute wichtig ist

04.02.2016

Großrazzia gegen Islamisten in Deutschland. Hunderte Polizisten suchen in mehreren Bundesländern vier Algerier, die in Deutschland Anschläge geplant haben sollen. In Berlin und im westdeutschen Attendorn konnten zwei Islamisten festgenommen werden. Der Hauptverdächtige hielt sich in einem Flüchtlingslager auf. Die gesuchten Männer sollen dem IS angehören.
Zwei verdächtige Islamisten in Deutschland festgenommen

Die Gesundheitsminister Lateinamerikas koordinieren ihren Kampf gegen das Zika-Virus. Auf einer Konferenz in Montevideo haben die Minister verschiedene Maßnahmen beschlossen. Im US-Bundesstaat Florida hat Gouverneur Rick Scott in neun Counties im Kampf gegen das Virus den Notstand ausgerufen.
13 Fakten zum Zika-Virus

Friedensgespräche für Syrien eingefroren. Die Verhandlungen werden aus Mangel an Fortschritt bis zum 25. Februar unterbrochen. Dies teilte der UNO-Syrienbeauftragte Staffan de Mistura in Genf mit. Die anhaltende Offensive der Regierungstruppen und Luftangriffe Russlands hatten die Syrien-Konferenz seit Beginn belastet und die Eskalation provoziert.
Monika Bolliger über den Rückschlag

Uno-Gremium entscheidet sich wohl für Assange. Der Wikileaks-Gründer kündigte an, sich der britischen Polizei zu stellen, sofern die Uno einen negativen Entscheid fällt. Wie die BBC berichtet, soll sich das Gremium für Assange entschieden haben. Assange erwartet nun seinen Reisepass zurück und fordert, dass alle Versuche seiner Festnahme eingestellt werden. Das Uno-Votum ist rechtlich nicht bindend.
Wikileaks-Gründer Assange will sich möglicherweise stellen

Tägliches Kontingent für Flüchtlingseinreise. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner kündigt eine „tägliche Obergrenze“ für die Aufnahme von Flüchtlingen an der Südgrenze an. Derzeit laufen Vorbereitungen, nur noch beschränkte Tageskontingente einreisen zu lassen. Starten will die Ministerin in zehn bis 14 Tagen. Konkrete Zahlen, wie viele Flüchtlinge täglich zugelassen werden, gibt es noch nicht. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil will unterdessen Soldaten zur Sicherung der EU-Außengrenze nach Griechenland schicken.
Der Kurier berichtet vom täglichen Limit

Zwölf Staaten unterzeichneten transpazifisches Freihandelsabkommen. Das im Oktober vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten ist im neuseeländischen Auckland feierlich unterzeichnet worden. Tausende Demonstranten, die unter anderem die Geheimverhandlungen für das Abkommen kritisiert hatten, blockierten die Straßen rund um das Konferenzzentrum, in dem die Zeremonie stattfand.
Lukas Sustala über den Welthandel abseits von TTIP