Was heute wichtig ist

04.02.2016

Offenbar Anschlag in Berlin vereitelt. Hunderte Polizisten suchen in mehreren Bundesländern vier Algerier, die in Deutschland Anschläge geplant haben sollen. In Berlin und im westdeutschen Attendorn konnten zwei Männer und eine Frau festgenommen werden. Mehrere Häuser und Betriebe wurden durchsucht. Der Hauptverdächtige hielt sich in einem Flüchtlingslager auf. Die gesuchten Männer sollen dem IS angehören. Sie sollen einen Anschlag in Berlin geplant haben.
Zwei verdächtige Islamisten in Deutschland festgenommen
Ermittler über Razzien: Mutmaßliche Terroristen hatten Berlin im Visier

Griechische Gewerkschaften legen mit Streiks das Land lahm. Fast alle Berufsgruppen beteiligen sich an einer der größten Aktionen seit Jahren, in Athen ist es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Jugendlichen gekommen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber geißeln Tsipras’ Rentenreform als existenzgefährdend, den internationalen Geldgebern geht das Paket indes nicht weit genug. Der Regierungschef steht zwischen den Fronten.
Tsipras zwischen den Fronten

Die Gesundheitsminister Lateinamerikas koordinieren ihren Kampf gegen das Zika-Virus. Auf einer Konferenz in Montevideo haben die Minister verschiedene Maßnahmen beschlossen. Im US-Bundesstaat Florida hat Gouverneur Rick Scott in neun Counties im Kampf gegen das Virus den Notstand ausgerufen.
13 Fakten zum Zika-Virus

Italienischer Student tot in Ägypten aufgefunden. Ein vermisster italienischer Student wurde in Kairo tot in einem Straßengraben gefunden. Der 28-jährige Giulio Regeni war in der Nacht des 25. Jänner verschwunden. Laut Staatsanwaltschaft habe der Leichnam Foltermerkmale aufgewiesen.
Body of Italian student Giulio Regeni found in Egypt

Uno-Gremium entscheidet sich wohl für Assange. Der Wikileaks-Gründer kündigte an, sich der britischen Polizei zu stellen, sofern die Uno einen negativen Entscheid fällt. Wie die BBC berichtet, soll sich das Gremium für Assange entschieden haben. Dieser will nun seinen Reisepass zurück und fordert, dass alle Versuche seiner Festnahme eingestellt werden. Das Uno-Votum ist rechtlich nicht bindend.
Wikileaks-Gründer Assange will sich möglicherweise stellen

Zwölf Staaten unterzeichneten transpazifisches Freihandelsabkommen. Das im Oktober vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten ist im neuseeländischen Auckland feierlich unterzeichnet worden. Tausende Demonstranten, die unter anderem die Geheimverhandlungen für das Abkommen kritisiert hatten, blockierten die Straßen rund um das Konferenzzentrum, in dem die Zeremonie stattfand.
Lukas Sustala über den Welthandel abseits von TTIP