Was heute wichtig ist

04.03.2016

EU-Frist für Griechenland. Die EU-Kommission setzt Griechenland eine Frist bis Mai zur Registrierung ankommender Flüchtlinge. „Griechenland erhält bis Mai Zeit, die Außengrenzen zu schützen“, so EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos in der Welt. Am 12. Mai werde die Kommission die griechischen Anstrengungen bilanzieren, kündigte Avramopoulos an. Sollte die Registrierung bis dann nicht funktionieren, würden die Grenzkontrollen innerhalb Europas verlängert.
Zum Interview in der Welt
Bernhard Schinwald erklärt, wie die österreichische Politik binnen einer Woche zur EU-Linie wurde 

Nordkoreas Kim Jong-un droht mit Einsatz von Atomwaffen. Nordkoreas Machthaber hat die sofortige Einsatzbereitschaft seiner Atomwaffen angeordnet – auch für einen Präventivschlag. Die Atomsprengköpfe müssten jederzeit abgeschossen werden können. Derartige Drohungen sind in Zeiten erhöhter Spannungen zwischen Nord- und Südkorea fast an der Tagesordnung, ein Säbelrasseln war nach der drastischen Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea durch den Uno-Sicherheitsrat erwartet worden.

Spanien sucht weiter nach Regierung. Das spanische Parlament wird heute erneut über die Kandidatur des Sozialisten Pedro Sánchez für das Amt des Regierungschefs abstimmen. Dem 44-Jährigen würde inzwischen schon eine einfache Mehrheit für die Wahl zum Ministerpräsidenten reichen. Bei der ersten Abstimmung am Mittwoch war Sánchez durchgefallen.
Was bisher geschah

Republikaner unter der Gürtellinie. In den USA haben einander die republikanischen Präsidentschaftsbewerber in ihrer elften TV-Debatte in der Nacht auf heute unter der Gürtellinie beschimpft. Thema war unter anderem die Größe diverser Körperteile Donald Trumps.
Beat Ammann hat sich die Debatte angetan

Fischer besucht Kolumbien. Nach seinem Aufenthalt auf Kuba absolviert Bundespräsident Heinz Fischer heute einen offiziellen Besuch in Kolumbien, wo er am Vormittag mit Staatspräsident Juan Manuel Santos zusammentreffen wird.