Was heute wichtig ist

05.07.2016

Beim Jupiter. Die NASA-Sonde „Juno“ ist heute Morgen erfolgreich in die Umlaufbahn des Jupiter eingetreten. Nach einem fünfjährigen Flug erreichte die Sonde den größten Planeten unseres Sonnensystems. Nun hoffen die Forscher, dass die Raumsonde erfolgreich unter dessen dicke Wolkendecke blicken kann.
Details zur Mission von NZZ-Wissenschaftsredakteur Christian Speicher

Mehrere Anschläge. In Saudi-Arabien haben sich mehrere Explosionen ereignet. Laut Augenzeugenberichten sprengte sich vermutlich ein Selbstmordattentäter vor einer Moschee in Medina in die Luft. Dabei kamen vier Sicherheitskräfte ums Leben. Auch in der Küstenstadt Katif im Osten des Landes sowie in Dschidda im Westen gab es Explosionen. Dort starben je zwei Attentäter. Mehrere arabische Staaten verurteilen die Anschläge scharf.
NZZ-Korrespondentin Monika Bolliger berichtet

Farage-Rücktritt und Tory-Wahlkampf. Nach der Brexit-Entscheidung gehen die politischen Disruptionen in Großbritannien weiter. Am Montag hat der UKIP-Chef und  führende Brexit-Befürworter Nigel Farage seinen Rücktritt angekündigt. Unterdessen beginnt bei den Konservativen die heiße Phase im Kampf um die Nachfolge David Camerons im Amt des Parteichefs und des Premierministers. Die konservativen Parlamentsabgeordneten starten am Dienstag das Auswahlverfahren zur Bestimmung eines neuen Parteivorsitzenden und damit auch über den neuen Premier.
Nigel Farage tritt als UKIP-Chef zurück

CETA-Entscheidung. In Straßburg entscheidet die EU-Kommission heute, ob das fertig verhandelte Freihandelsabkommen mit Kanada (CETA) zur Ratifikation auch die Zustimmung der nationalen Parlamente benötigt. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte beim EU-Gipfel vorige Woche erklärt, die Behörde sehe CETA als reines EU-Abkommen, für das eine Entscheidung des EU-Parlamentes und des Rates ausreicht. Dies war in den Mitgliedstaaten, auch in Österreich, auf massiven Protest gestoßen.
Nicht Brüssel, sondern die Regierung handelt undemokratisch bei CETA, meint Bernhard Schinwald

Wahltermin. Die Regierung legt beim heutigen Ministerrat den Termin für die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl fest. Als wahrscheinlich kolportiert wurde zuletzt der letzte September-Sonntag, also der 25. September. Der Wahltermin muss formal noch vom Hauptausschuss des Nationalrats abgesegnet werden.

New Deal. Ebenso nach dem heutigen Ministerrat wird erwartet, dass Bundeskanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner Teile ihres Wirtschaftspakets präsidentieren. Mit dem ersten Paket des „New Deal“ sollen Unternehmen, vor allem Start-ups, entlastet werden.
Lukas Sustala hat sich die Ideen in seinem gestrigen Walktrough näher angesehen