Was heute wichtig ist

05.11.2015

Briten und USA vermuten Bombenattentat auf russischen Jet. Die Regierungen von Großbritannien und USA haben Hinweise, dass eine Bombe zum Absturz des russischen Flugzeugs über dem Sinai am Sonntag geführt hat. Wie der britische Verkehrsminister am Mittwochabend publik machte, verfüge er über entsprechende Hinweise. Großbritannien hat den Flugverkehr nach Sharm el-Sheik daraufhin komplett eingestellt
Der Guardian schätzt, dass derzeit 20.000 Briten in Sharm-el-Sheik urlauben

Facebook-Aktie auf Allzeithoch. Florierende Werbeeinnahmen haben Facebook einen deutlichen Umsatz- und Gewinnsprung beschert. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, legte der Umsatz im dritten Quartal um mehr als 40 Prozent zu, der Gewinn stieg von 802 auf 891 Millionen Dollar. Facebook hat außerdem binnen sechs Monaten seine Video-Views verdoppelt, die Zahl der User stieg im Jahresvergleich um 14 Prozent auf über eine Milliarde täglich.
Christiane Hanna Henkel über das „Gefällt mir“-Kursfeuerwerk
Quartz: More than 1 billion people now use Facebook every day

Massendemos in Rumänien gehen weiter. Trotz des von ihnen geforderten Rücktritts von Premier Victor Ponta und seiner Regierung am Mittwoch haben sich gestern Abend erneut zehntausende Demonstranten in Bukarest versammelt. Nach einem verheerenden Brand in einem Nachtklub am Samstag wird unter dem Slogan „Korruption tötet“ laufend gegen die weitverbreitete Korruption und Misswirtschaft protestiert.
Paul Flückiger über Pontas schnellen Rückzug

Der VW-Skandal erreicht eine neue Qualität. Erstmals hat Volkswagen zugegeben, dass nicht nur Abgaswerte manipuliert wurden, sondern auch Angaben zum Verbrauch – VW-Fahrer könnten ihre Autos also teurer kommen als gedacht.
Christoph Eisenring mit Details

1,5 Prozent mehr für Handelsangestellte. Nach nur zwei Verhandlungsrunden haben sich die Sozialpartner auf einen neuen Kollektivvertrag für über eine halbe Million Beschäftigte im Einzel-, Groß- und Kfz-Handel geeinigt. Die Gehälter der Angestellten steigen ab Jänner 2016 um durchschnittlich 1,5 Prozent. Mit ihrer Forderung nach einer sechsten Urlaubswoche für alle setzte sich die Gewerkschaft nicht durch.