Was heute wichtig ist

06.02.2016

Kämpfe um Aleppo treiben Tausende in die Flucht. Assads Truppen, unterstützt von der russischen Luftwaffe, befinden sich auf dem Vormarsch nach Aleppo. Aufgrund der heftigen Gefechte fliehen zehntausende Menschen Richtung Türkei. In der Nähe der geschlossenen Grenze am Übergang Bab al-Salam sowie in der Stadt Azaz harrten am Freitag bis zu 30.000 Flüchtlinge aus, teilte die UNO mit. Ob und wann die Menschen in die Türkei eingelassen werden würden, sei noch unklar. Eine neue humanitäre Katastrophe droht. Die Syrien-Gespräche wurden inzwischen suspendiert.
Bericht auf NZZ.ch
Kein Ende im Syrien-Krieg in Sicht, meint NZZ-Korrespondent Daniel Steinvorth
Trotzdem gibt es Leute, die nach Syrien zurückkehren – Reportage auf NZZ.at

Österreich: Weitere Zäune möglich. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hält die Errichtung weiterer Grenzzäune aufgrund der Flüchtlingsströme an Österreichs Südgrenze für möglich. In Spielfeld wurde bereits eine „tägliche Obergrenze“ eingeführt, nun soll es auch an anderen Orten ein „Grenzmanagement“ geben, etwa am Tiroler Brenner.
Die Presse: Brenner, das neue Spielfeld?
Spielfeld: Die erste sinnvolle Obergrenze, ein Kommentar von Georg Renner

Mindestens sieben Tote und 300 Verletzte bei Erdbeben in Taiwan. Nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Toten auf mindestens sieben gestiegen. Einige Dutzend Menschen gelten noch als vermisst. Die Menschen waren am frühen Morgen von Erdstößen der Stärke 6,4 im Schlaf überrascht worden. In der Zwei-Millionen-Metropole Tainan blieben die meist kleineren Häuser unbeschädigt, doch wurden mehrere höhere Häuser schwer beschädigt oder stürzten ein.
Bericht im Guardian

Twitter schließt 125.000 Benutzerkonten wegen Terrorismus. Der Kurznachrichtendienst hat seinen Einsatz gegen die Verbreitung von Terrorpropaganda verstärkt. Seit Mitte 2015 schloss das US-Unternehmen nach eigenen Angaben 125.000 Zugänge, über die terroristische Aktionen vor allem der Terrormiliz Islamischer Staat angedroht oder unterstützt wurden. Twitter arbeite bei der Bekämpfung des Terrorismus eng mit den Strafverfolgungsbehörden und der Justiz zusammen, hieß es. Am Anfang stand noch das Motto „Keine Zensur“.