Was heute wichtig ist

06.10.2016

Guterres einstimmig zum Nachfolger Ban Ki-moons nominiert. Der ehemalige portugiesische Premierminister und frühere Chef des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) Antonio Guterres hat gute Aussichten, nächster UNO-Generalsekretär zu werden. Der UNO-Sicherheitsrat ist sich in seiner Ernennung des Portugiesen einig. Heute, Donnerstag, findet die formelle Nominierung statt. Im Frühjahr 2017 soll er die Geschäfte von Ban Ki-moon übernehmen.
NZZ.ch: Guterres soll Nachfolger von Ban Ki-moon werden

Präsidentenwahl in Haiti wegen Hurrikan „Matthew“ verschoben. Am kommenden Sonntag hätten die Haitianer einen neuen Staatschef wählen sollen. Das Ergebnis der letzten Wahl war wegen Manipulationsvorwürfen annulliert worden. Der neue Wahltermin soll in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden. Nach dem Hurrikan ist der Südwesten des Karibikstaats noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.
NZZ.ch: Haiti verschiebt Präsidentenwahlen

Syrien: Anschlag auf Hilfskonvoi war laut UN-Analyse ein Luftangriff. Die Auswertung der Satellitenbilder nach dem Anschlag weist laut offiziellen UN-Angaben auf einen absichtlichen Angriff hin. Das von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eingesetzte Untersuchungsgremium spricht von einem Kriegsverbrechen. Mindestens 18 Menschen fielen am 19. September der Attacke in Orum al-Kubra im Norden Syriens zum Opfer.
BBC: Syria conflict: Aid convoy attack was air strike, UN expert says
BBC: Syria aid convoy attack: What we know

Verstärkte EU-Behörde für Grenz- und Küstenschutz nimmt ihre Arbeit auf. Heute Vormittag gibt EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos den Startschuss bei einer Pressekonferenz im bulgarischen Kapitan Andreewo an der Grenze zur Türkei und Griechenland. Auch Bulgariens Regierungschef Boiko Borissow wird erwartet.

Pariser Klimaabkommen tritt Anfang November in Kraft. Mit der Ratifizierung durch die EU-Staaten sowie durch Kanada und Nepal wurde gestern, Mittwoch, die Zahl der nötigen Unterstützer erreicht, um die Vereinbarung wie vorgesehen innerhalb von 30 Tagen in Kraft treten zu lassen. Mindestens 55 Staaten mussten das Abkommen ratifizieren, die gemeinsam für mindestens 55 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.
NZZ.ch: Pariser Klimaabkommen tritt in 30 Tagen in Kraft
NZZ.ch: EU-Parlament macht Weg frei für Weltklimavertrag

Terrorverdacht um Messerattacke auf Brüsseler Polizisten. Bei einer Attacke auf Sicherheitskräfte wurden in Brüssel am Mittwoch drei Polizisten verletzt. Der Angreifer wurde auf der Flucht von einer Polizeipatrouille gestellt und festgenommen. Laut belgischen Medien ist der 43-jährige Mann polizeilich bekannt und soll Verbindungen zur Dschihadistenszene unterhalten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Terrorverdachts.
NZZ.ch: Messerangriff auf Polizisten

Fusion von RZB und RBI im Grundsatz beschlossen. Die Entscheidung zur Verschmelzung der Raiffeisen Zentralbank (RZB) in ihre Osteuropatochter Raiffeisenbank International (RBI) ist gefallen. Auch das neue Institut wird an der Börse notieren. Ein Kernkapital von über 12 Prozent und Eigenmittel über 16 Prozent bis Ende 2017 sollen weiterhin das Ziel bleiben.
DerStandard.at: Fusion von RB und RBI „im Grundsatz“ beschlossen