Was heute wichtig ist

07.01.2016

China schließt schon wieder seine Börse. Nur eine halbe Stunde nach Start hat China den Börsenhandel im ganzen Land für Donnerstag ausgesetzt. Zuvor waren die Leitindizes in Shanghai und Shenzhen um mehr als sieben Prozent gefallen, nachdem der Renminbi auf seinen tiefsten Stand seit fünf Jahren abgestürzt war. Bereits am Montag hatte China den Börsenhandel wegen Turbulenzen ausgesetzt.
Das Handelsblatt über den kürzesten Tag in Chinas Börsengeschichte
FT: China stock markets shuttered after falling 7% (paywall)
Feuertaufe für Chinas Börse: Das war der Absturz am Montag

Köln: Mehrere Verdächtige identifiziert. Nach den massiven Übergriffen am Silvesterabend in Köln haben die Ermittler nach eigenen Angaben inzwischen mindestens drei mutmaßliche Täter identifiziert. Zwei von ihnen sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Anzeigen stieg in Köln unterdessen auf mehr als hundert.
Unser Kommentar zu den Übergriffen: Inakzeptable Parallelgesellschaften
Feminismus, die Kölner Silvesternacht und das Ende der Heuchelei

UNO kündigt „weitere Maßnahmen“ gegen Nordkorea an. Nach dem angeblichen Test einer Wasserstoffbombe durch Nordkorea verschärft der UNO-Sicherheitsrat sein Vorgehen gegen Pjöngjang. Die 15 Mitgliedstaaten einigten sich bei einer Dringlichkeitssitzung am Mittwoch, „zusätzliche Maßnahmen“ zu ergreifen. Die Arbeiten an einer entsprechenden Resolution sollen demnach umgehend beginnen.
Die USA glauben nicht an eine Wasserstoffbombe, schreibt die New York Times
Alles hängt an China, analysiert Nina Belz

Jahrestag des Anschlags auf „Charlie Hebdo“. Ein Jahr nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mit zwölf Toten wird sich Frankreichs Präsident François Hollande am Donnerstag zur Sicherheitslage äußern. Der Staatschef wird um 11 Uhr eine Rede an französische Sicherheitskräfte in der Polizeipräfektur von Paris halten. Eine Gedenkzeremonie ist am Sonntag auf dem Pariser Place de la Republique angesetzt.

VW muss in den USA 115.000 Autos zurücknehmen. Die amerikanischen Behörden geben sich im Skandal um manipulierte Abgaswerte von Volkswagen-Fahrzeugen nicht mit Rückrufen zufrieden. VW rechnet damit, bei 115.000 Fahrzeugen den Kaufpreis erstatten oder den Besitzern günstige neue Wagen zur Verfügung stellen zu müssen.

Netflix überall außer in China. Der Online-Videodienst Netflix ist am Mittwoch auf einen Schlag in 130 weiteren Ländern freigeschaltet worden. Damit hat der Dienst fast sein Ziel erfüllt, global verfügbar zu sein. Nur in China gebe es Netflix bisher weiterhin nicht, sagte Gründer und Chef Reed Hastings auf der Technik-Messe CES in Las Vegas.