Was heute wichtig ist

07.02.2016

Langstreckenrakete abgefeuert. Trotz internationaler Warnungen hat Nordkorea eine Langstreckenrakete ins All geschossen und damit nun weltweite Empörung ausgelöst. Die Rakete sei am Sonntagmorgen vom Stützpunkt Dongchang-ri abgefeuert worden, teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium mit. Die USA, Südkorea und Japan verurteilten den Raketenstart als Verstoß gegen UN-Resolutionen. Der UN-Sicherheitsrat kommt heute zu einer Sondersitzung in New York zusammen.
Nordkorea feuert Langstreckenrakete ab

40 Prozent ohne Asyl. Die EU-Kommission geht davon aus, dass etwa 40 Prozent der über die Balkanroute kommenden Menschen keine realistische Aussicht auf Asyl oder Flüchtlingsschutz in der Europäischen Union haben. Hintergrund sei eine Verschiebung bei den Herkunftsländern. Der Grenzschutzagentur Frontex zufolge waren im Jänner 39 Prozent der Flüchtlinge, die von der Türkei nach Griechenland kamen, Syrer.
40 Prozent der Flüchtlinge wohl ohne Aussicht auf Asyl

Kampf gegen Zika-Virus. Tausende Menschen haben sich in Honduras landesweit am Kampf gegen das Zika-Virus beteiligt. Mehr als 200.000 Bürger, darunter Studenten, Beamte, Soldaten und Kirchenvertreter, streiften am Samstag mit Reinigungsutensilien und Insektenvernichtungsmitteln ausgerüstet durch Dörfer und Städte des Landes. Das Zika-Virus ist für Schwangere gefährlich. Es kann sich offenkundig auf das ungeborene Kind übertragen und zu Hirnfehlbildungen führen.
Honduras ruft nationalen Notstand aus
Tausende im Kampf gegen das Zika-Virus im Einsatz

Trump für „viel schlimmere“ Methoden. Donald Trump, der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber, fiel erneut durch radikale Aussagen auf. Er will im Fall eines Wahlsieges nicht nur die sehr umstrittene Verhörmethode „Waterboarding“ gegen Terroristen wieder einführen. Er würde noch „viel Schlimmeres“ zulassen, als diese Form des simulierten Ertränkens, sagte der Multimilliardär in einer TV-Debatte der republikanischen Kandidaten.
Trump für „viel schlimmere Methoden als Waterboarding

Labour-Chef für EU. Die oppositionelle britische Labour-Partei wird sich bei dem geplanten EU-Referendum nach den Worten ihres Chefs Jeremy Corbyn für einen Verbleib des Landes in der Gemeinschaft einsetzen. Die Mitgliedschaft liege im besten Interesse des britischen Volkes. Premierminister David Cameron hat eine Volksabstimmung über die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens bis spätestens Ende 2017 zugesagt.
UK can push for ‚a real social Europe‘ by staying in EU

Erdbeben in Taiwan. Einen Tag nach dem Erdbeben im Süden Taiwans ist die Zahl der Toten auf 23 gestiegen. Die Rettungskräfte suchten am Sonntag in der taiwanesischen Stadt Tainan weiter nach rund 150 Vermissten in den Trümmern. Etwa 500 Menschen wurden verletzt, davon waren rund 100 noch in Krankenhäusern. Etwa 100 Menschen wurden in den Trümmern eines 16-stöckigen Wohnhauses vermisst, das komplett eingestürzt war.
Rettungskräfte suchen Vermisste