Was heute wichtig ist

07.04.2016

Niederländer sagen Nein. Die Niederländer haben gestern in einem Referendum das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine mit großer Mehrheit abgelehnt. 61,1 Prozent waren dagegen, 38,1 Prozent dafür. Das Ergebnis ist nicht bindend. Zunächst war noch unklar gewesen, ob die zur Gültigkeit notwendige Beteiligung von 30 Prozent der Wahlberechtigten erreicht werden würde; es war knapp der Fall.
Nuspliger: Niederländer sagen ganz klar Nein

Islands neuer Premier. Nach dem Rückzug des durch die Panama Papers kompromittierten isländischen Premiers Sigmundur Gunnlaugsson hat die Regierungskoalition seinen vorübergehenden Nachfolger bis zu den Neuwahlen im Herbst genannt: Sigurdur Ingi Johannsson, derzeit Landwirtschaftsminister. Zuvor hatte es darüber Verwirrung gegeben, ob Gunnlaugsson tatsächlich dauerhaft vom Amt zurückgetreten war.
Island vor Neuwahlen

KP-Elite in Offshore-Geschäfte verwickelt. Aus den Panama Papers geht hervor, dass Persönlichkeiten an der Spitze der chinesischen Kommunistischen Partei, oder deren Familienmitglieder, Klienten der Kanzlei Mossack Fonseca waren. Unter ihnen ist auch der Schwager des aktuellen Präsidenten Xi Jinping.
Guardian: Der rote Adel in Panama

Razzia am UEFA-Hauptsitz. Schweizer Behörden haben gestern Abend eine Razzia am Sitz des europäischen Fußballverbands UEFA durchgeführt. Es geht um ein durch die Panama Papers aufgedecktes Geschäft. TV-Übertragungsrechte sollen in den Jahren 2006 und 2007 an eine Offshore-Firma übertragen und anschließend mit Gewinn weiterverkauft worden sein.
Wagner: Razzia am UEFA-Hauptsitz

Attentäter arbeitete in EU-Parlament. Einer der Selbstmordattentäter bei den Anschlägen in Brüssel hat in den Jahren 2009 und 2010 als Reinigungskraft im EU-Parlament gearbeitet. Es handelte sich dabei um Sommerjobs.
Die Meldung der BBC

Proteste vor der Wahl. Im Vorfeld der Präsidentenwahl am Sonntag kam es in Peru gestern zu Protesten. Mindestens 30.000 Menschen gingen in Lima auf die Straße. Sie demonstrierten gegen die Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori, die Tochter des ehemaligen Machthabers und Putschisten Alberto Fujimori, der das Land von 1990 bis 2000 mit brutalen Mitteln geführt hatte. Keiko Fujimori führt in den Umfragen.
Der Bericht im Guardian