Was heute wichtig ist

07.06.2016

Kurz verteidigt seinen Kurs. Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) wurde auch international für seinen Vorstoß kritisiert, die EU solle sich am australischen Asylsystem orientieren. In der ZIB 2 sagte er, im Gegensatz zu Europa würden vor der australischen Küste seit Jahren keine Flüchtlinge mehr ertrinken. Europa fühle sich moralisch gern überlegen. Autralien bekämpfe illegale Migration und Schlepperei, nehme Flüchtlinge aber über ein Resettlement-Programm auf und integriere sie.
Interview: „Die Willkommenskultur war ein Turbo für die Schlepper

Hillary Clinton hat genug Delegierten-Stimmen. Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur AP hat die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die notwendigen 2.383 Stimmen überschritten, die sie für eine Nominierung durch ihre Partei braucht. Der Parteitag findet im Juli statt, sie wäre damit die erste Frau in der Geschischte der Demokraten, die für eine Präsidentenwahl aufgestellt wird. Auf ihrem Twitter-Account verlautete sie, sie fühle sich geehrt, es liege aber noch ein weiter Weg vor ihr.
https://twitter.com/HillaryClinton/status/739983730002022400

Konsequenzen für asylunwillige Staaten. Die EU-Kommission will Schritte gegen nordafrikanische Staaten setzen, die sich nicht kooperativ an der Aufteilung der Flüchtlinge beteiligen. Laut einem Entwurf soll es Konsequenzen bei der Entwicklungspolitik und Handelsbeziehungen geben. Der Vorschlag mit „positiven und negativen Anreizen“ soll heute in Straßburg vorgestellt werden.
FAZ: Geld gegen Flüchtlinge
Portugal wartet ungeduldig auf Flüchtlinge

Arztrechnungen von 9.000 Amerikanern getilgt. Der Late-Night-Show-Moderator John Oliver hat die Schulden von tausenden Amerikanern bei Inkasso-Büros „gekauft“ und damit ein absurdes System kritisiert. Für 60.000 Dollar konnte der den Schuldenwert von 15 Millionen Dollar erstehen, verzichtet aber auf die Eintreibung der Summe. „Der Ankauf von Schulden ist ein schmutziges Geschäft und muss dringend besser kontrolliert werden“, führte Oliver in seiner Sendung aus.
https://www.youtube.com/watch?v=hxUAntt1z2c&feature=youtu.be

Fastenmonat Ramadan beginnt für Muslime weltweit. Für Hunderte Millionen Muslime weltweit begann am Montag der Fastenmonat Ramadan. Das teilten offizielle Stellen in Saudi-Arabien und vielen anderen arabischen Staaten nach Sichtung der Mondsichel am Sonntagabend mit. In dem heiligen Monat sind mehr als 1,6 Milliarden Gläubige dazu aufgerufen, bis Anfang Juli von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex zu verzichten.