Was heute wichtig ist

07.09.2016

Entwarnung bei schadhaften Wahlkarten. Die Zahl liege nun bei rund 500, das habe keinen Einfluss auf das Ergebnis. Somit gab das Innenministerium am Dienstagabend Entwarnung. Nachdem schadhafte Wahlkarten für die Bundespräsidentwahl aufgetaucht waren, mussten alle überprüft werden. Indessen wurde ein Leitfaden für Landes- und Bezirkswahlleiter präsentiert.
Den Stein ins Rollen gebracht hat Moritz Moser
Wer ist schuld am Wahlfiasko?

Schottland präsentiert Pläne für Unabhängigkeitsreferendum. Schottland stimmte bei der Brexit-Abstimmung am 23. Juni mit 62 Prozent für den Verbleib in der EU. Die schottische Regierungschefin hat sich daraufhin für ein neues Unabhängigkeitsreferendum ausgesprochen. Heute sollen Pläne dafür präsentiert werden.

Türkischer Außenminister im Europarat. Mevlüt Çavuşoğlu trifft am Mittwochvormittag in Straßburg mit Vertretern des Europarats zusammen. Thema des Treffens soll die Entwicklung in der Türkei nach dem gescheiterten Putschversuch Mitte Juli sein. Bereits am Dienstag kritisierte Çavuşoğlu die österreichische Haltung gegenüber der Türkei erneut. Ein anti-türkischer oder islamophober Trend könne „sehr gefährlich“ werden und würde von seinem Land nicht akzeptiert, sagte der türkische Außenminister.

28 Millionen Kinder weltweit auf der Flucht. Diese Zahl gab die UNICEF bekannt. „Unter 18-Jährige stellen nur rund ein Drittel der Weltbevölkerung, aber die Hälfte der Flüchtlinge.“ Rund 45 Prozent aller Flüchtlingskinder kamen 2015 aus Syrien und Afghanistan.

Regierung uneinig über Startzeitpunkt der Notverordnung. Kern und Mitterlehner meinten, dies geschehe nicht vor Erreichen von 37.500 Asylverfahren. Innenminister Sobotka will hingegen einen früheren Start.