Was heute wichtig ist

07.12.2015

Front National stärkste Kraft nach Regionalwahlen. Die Partei von Marine Le Pen hat landesweit 28 Prozent der Stimmen erreicht. Das bürgerliche Parteienbündnis „Les Républicains“ um Ex-Präsident Nicolas Sarkozy kam auf 27 Prozent. Die regierenden Sozialisten erhielten 23,5 Prozent der Stimmen. Es waren die ersten Wahlen nach den Anschlägen von Paris und der letzte landesweite Wahlgang vor den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2017. Die zweite Runde mit den Stichwahlen um die Regionalpräsidentschaften findet kommenden Sonntag statt.
Nikos Tzermias berichtet aus Paris
NZZ: Die Rechte profitiert vom Terror

Nach Terrorakt in Kalifornien: Obama verspricht, den IS zu zerstören. Das hat der US-Präsident in einer Rede an die Nation versichert. Konkrete Maßnahmen nannte er in der Ansprache nicht. US-Bodentruppen werde es in Syrien und im Irak aber nicht geben.
SPIEGEL ONLINE

Parlamentswahl in Venezuela: Sozialisten verlieren Mehrheit. Das Oppositionsbündnis „Tisch der demokratischen Einheit“ erreichte mindestens 99 der 167 Mandate. Der Regierungsblock „Oficialismo“ hat herbe Verluste eingefahren. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat die Niederlage eingestanden.
NZZ.ch

Gefechte in der Ostukraine. Zwei Regierungssoldaten und eine Zivilistin sind bei Schusswechseln getötet worden. Vor allem nahe der Separatistenhochburg Donezk ist es zu Feuergefechten gekommen. Heute wird US-Vizepräsident Joe Biden zu Gesprächen in Kiew erwartet.
NZZ.ch

Libyen: Verfeindete Regierungen beschließen Friedensplan. Die Vertreter der beiden Parlamente wollen eine Einheitsregierung bilden. Ein ähnlicher Einigungsversuch war vor kurzem gescheitert.
Mehr Informationen hat die ZEIT

Minister bei Klimagipfel in Paris. Um 10 Uhr beginnen die Verhandlungen auf Ministerebene. Die teilnehmenden Staaten wollen bis Freitag ein weltweites Klimaabkommen beschließen, um die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen.
NZZ-Redakteur Markus Hofmann zum Stand der Verhandlungen

Euro-Finanzminister prüfen griechischen Fortschritt in Brüssel. Die Regierung in Athen muss weitere Auflagen der internationalen Gläubiger erfüllen, um noch dieses Jahr eine Milliarde Euro an Hilfsgeldern zu erhalten. Zudem soll der weitere Aufbau der Bankenunion sowie die Situation der Pensionssysteme in den Mitgliedstaaten besprochen werden.
Hans Jörg Schelling im Interview mit der Stuttgarter Zeitung

Irak fordert Truppenabzug türkischer Soldaten. Binnen 48 Stunden sollen sie die Region um Mossul verlassen, forderte der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi. Andernfalls werde der UNO-Sicherheitsrat angerufen. Die Türkei bildet im Nordirak kurdische Peschmerga-Einheiten für den Kampf gegen den Islamischen Staat aus.
NZZ-Korrespondentin Inga Rogg berichtet aus Istanbul