Was heute wichtig ist

08.01.2016

Erwin Pröll tritt nicht bei Präsidentschaftswahl an. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll wird nicht für die ÖVP zur Bundespräsidentenwahl antreten. Das verkündete die ÖVP am Donnerstagabend zeitgleich in „ZiB2“ und der Kronen Zeitung. Pröll wolle weiterhin Landeschef bleiben, so der ÖVP-Chef. Parteichef Reinhold Mitterlehner will aber bereits den „besten Kandidaten“ gefunden haben. Diesen werde er dem Parteivorstand am Sonntag vorschlagen. Danach soll die Entscheidung bekannt gegeben werden.
Reinhold Mitterlehner in der ZiB2 (TvThek)
Bericht der „Krone“

Nach den sexuellen Übergriffen in Köln widerspricht die Polizei-Gewerkschaft (GdP) der bisherigen Darstellung der Kölner Polizei. Die Polizei habe in der Silvesternacht sehr wohl Personalien kontrolliert, und unter den mindestens 80 Tätern seien ganz sicher Flüchtlinge gewesen, sagte der nordrhein-westfälische GdP-Chef Plickert der Welt.  Ein von Bild veröffentlichter interner Polizeibericht spricht von 14 Syrern.
Details in der Welt
Das Protokoll auf bild.de

Der Chef von Chinas oberster Börsenaufsichtsbehörde steht vor seinem Rücktritt. Laut einem Medienbericht soll Xiao Gang Konsequenzen aus dem missglückten Start ins neue Börsenjahr und der Einführung des „Circuit Breaker“ ziehen, einem automatisch einsetzenden Stopp-Mechanismus., der diese Woche bereits zweimal angeschlagen hat. Dieser Mechanismus gilt zwar nicht als Auslöser der Turbulenzen, er hat jedoch die Nervosität an den Märkten erhöht.
Chinas Crash erklärt

Der Iran revidiert Aussagen über die angeblich von Saudi-Arabien mit Raketen beschossene Botschaft im Jemen. Am Donnerstagabend ließ Teheran verlauten, es habe sich nur um Bombardierungen im Umfeld der iranischen Botschaft gehandelt. Iran und Saudi-Arabien führen im Jemen einen Stellvertreterkrieg.

Kurz im Libanon. Außenminister Sebastian Kurz reist heute in den Libanon. Auf dem Besuchsprogramm stehen unter anderem Arbeitsgespräche mit dem libanesischen Außenminister Gebran Bassil und Premier Tammam Salam. Inhaltliche Schwerpunkte der Reise sind die „Hilfe für Flüchtlinge vor Ort“, die nächsten Schritte im Rahmen der Friedensbemühungen für Syrien, der Kampf gegen den IS sowie der interreligiöse Dialog.