Was heute wichtig ist

08.07.2016

Anschlag auf Polizisten in Dallas. Im texanischen Dallas haben bei einer Demonstration Scharfschützen auf die Polizei geschossen. Dabei wurden drei Beamte getötet und elf verletzt. Ein Verdächtiger wurde von Spezialeinheiten eingekreist, derzeit wird verhandelt. Die Demonstration richtete sich gegen neuerliche Fälle von Polizeigewalt gegen Schwarze. In den letzten Tagen wurden in den USA unabhängig voneinander zwei Menschen bei Routinekontrollen erschossen.
Was man bisher weiß, fasst Vox.com zusammen

35 Tote in Bagdad. In der Nähe der irakischen Hauptstadt sind gestern Abend bei einem Anschlag auf ein schiitisches Mausoleum mindestens 35 Menschen getötet und 60 weitere verletzt worden. Die sunnitische Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Anschlag bekannt.
ORF.at: Anschlag auf schiitisches Heiligtum

Fischer dankt ab. Die zwölfjährige Amtszeit von Bundespräsident Heinz Fischer endet heute mit einem Festakt der beiden Parlamentskammern. Schon gestern hat sich das Bundesheer von seinem Oberbefehlshaber verabschiedet. Durch die Aufhebung der Bundespräsidentschaftswahl steht Fischers Nachfolger noch nicht fest. Interimistisch wird das Kollegium der Nationalratspräsidenten seine Amtsgeschäfte übernehmen.
Moritz Moser: In den Schuhen des Fischers

Kern soll Strache treffen. Laut einem Bericht der Kronen Zeitung sollen sich heute die Spitzen von SPÖ und FPÖ im Burgenland treffen. Zu den Teilnehmern sollen Bundeskanzler Christian Kern und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache gehören. Eine offizielle Bestätigung gibt es nicht, laut einem Sprecher Kerns treffe der Kanzler aber regelmäßig die Chefs der anderen Parteien. Die SPÖ ringt seit Jahren um einen Umgang mit der FPÖ. Die Bundespartei schließt eine Koalition aus, im Burgenland bilden aber Rot und Blau die Regierung.
Bericht in der Kronen Zeitung

NATO rüstet gegen Moskau. In Warschau treffen sich heute Staats- und Regierungschefs der 28 NATO-Staaten, um neue Aufrüstungspläne für Osteuropa zu beschließen. Nach der Ukraine-Krise ist das Verhältnis zu Moskau am Tiefstpunkt. Die NATO will neue Abschreckungsmaßnahmen in Form von multinationalen Kampftruppen in Polen, Litauen, Lettland und Estland setzen.
FAZ: Merkel verteidigt Abschreckung gegen Russland