Was heute wichtig ist

09.02.2016

Neue schwere Ausschreitungen in Hongkong. In Hongkong ist es es nach einem Polizeieinsatz gegen unlizenzierte Essensstände zur chinesischen Neujahrsfeier zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen. Maskierte warfen Steine, die Beamten setzten Schlagstöcke ein. Wie die Behörden mitteilten, wurden mindestens 24 Menschen im Alter zwischen 17 und 70 Jahren festgenommen, 48 Polizisten wurden verletzt.
Hong Kong’s “fishball revolution” is about a lot more than just street food (Quartz)

31 Menschen bei Brand in Favoriten verletzt. Bei einem Wohnungsbrand in Wien-Favoriten sind am Montagabend 31 Personen verletzt worden. Zwei Männer erlitten schwere Verletzungen, einer zog sich schwere Brandverletzungen zu, der zweite eine schwere Rauchgasvergiftung. Die Wiener Berufsrettung brachte insgesamt 21 Menschen ins Krankenhaus, darunter neun Kinder.

US-Vorwahl in New Hampshire. Kurz vor der Vorwahl im US-Bundesstaat New Hampshire haben die demokratischen und republikanischen Präsidentschaftsbewerber noch einmal um Stimmen geworben. Bei den Demokraten geht der 74 Jahre alte Bernie Sanders als klarer Favorit ins Rennen. Bei den Republikanern führt der umstrittene Multimilliardär Donald Trump in Umfragen.
Fivethirtyeight gibt Sanders 99 %, Trump 70 % Wahrscheinlichkeit, in NH zu siegen

Türkei rechnet mit 600.000 weiteren Flüchtlingen aus Syrien. Die türkische Regierung rechnet wegen der heftigen Kämpfe in der syrischen Provinz Aleppo mit bis zu 600.000 weiteren Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsland. Die Zahl nannte Vizeregierungschef Numan Kurtulmuş am Montag. Nach einer Kabinettssitzung in Ankara bezeichnete er die Angabe allerdings zugleich als den „schlimmsten anzunehmenden Fall“.
Merkel sucht den Schulterschluss mit Ankara

Kurz setzt Westbalkan-Reise in Serbien fort. Außenminister Sebastian Kurz setzt seine Westbalkan-Reise am Dienstag mit einem Besuch in Serbien fort. Zentrales Thema der Gespräche mit Ministerpräsident Aleksandar Vučić und Außenminister Ivica Dačić wird die Flüchtlingskrise sein. Kurz bemüht sich um eine gemeinsame Strategie mit den Westbalkan-Staaten zur Eindämmung des Flüchtlingsstroms auf der Balkanroute.

Großrazzia in Gefängnissen. In allen 27 österreichischen Gefängnissen hat am Montagnachmittag eine vom Justizminister beauftragte Razzia nach illegalen Gegenständen begonnen. Ein Schwerpunkt lag auf den Justizanstalten Stein an der Donau, Graz-Karlau, Suben in Oberösterreich und Wien-Simmering. In den vier Anstalten allein sind rund 600 Beamte im Einsatz.