Was heute wichtig ist

09.02.2016

Nordkorea produziert wieder Plutonium. Das autoritäre Regime in Nordkorea hat wieder einen Reaktor zur Plutoniumproduktion angeworfen, wie der US-Geheimdienstdirektor James Clapper am Dienstag mitteilte. Binnen Wochen könnte Nordkorea wieder über Reserven des radioaktiven Materials angehäuft haben. Die Wiederaufnahme des Reaktors erfolgte nur Tage nach einem Test einer Langstreckenrakete. Laut Clapper entwickelt Nordkorea ein System für Interkontinentalraketen.
Laufender Bericht der BBC

Vater erschlägt Sohn und begeht Selbstmord. In Wolfern (Bezirk Steyr-Land) tötete am Dienstag ein Vater seinen zweijährigen Sohn. Nach der Tat erhängte sich der Mann. Ein Angehöriger fand den toten Buben in dessen Heim. Am Tatort fand die Polizei einen Abschiedsbrief des Vaters, dessen Leichnam darauf in einem Musikheim gefunden wurde. Psychische Probleme könnten das Tatmotiv gewesen sein, wie der ORF berichtet.

Bankaktien sorgen für starke Aktieneinbrüche. An den Finanzmärkten setzt sich die Ausverkaufsstimmung fort. Der österreichische Leitindex ATX fiel am Nachmittag unter 2.000 Punkte. In knapp zweieinhalb Tagen rutschte der ATX somit um zehn Prozent ab. Europaweit verloren vor allem Banken- und Rohstofftitel.

Zehn traurige Tage im Aktienindex ATX
Zehn traurige Tage im Aktienindex ATX
Angabe in Punkten
Credits: Factset

Bereits neun Tote bei Zugunglück in Bayern. Heute morgen sind in der Nähe von Bad Aibling zwei Pendlerzüge frontal zusammengestoßen. Neun Menschen kamen dabei ums Leben, unter den 90 Verletzten sind 18 Schwerverletzte, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zwei Menschen werden weiterhin vermisst und befinden sich vermutlich noch in den Trümmern. Tirol stellte Rettungskräfte und Notarzthubschrauber zur Verfügung. Noch gibt es keine Informationen zur Ursache des Unglücks.
Süddeutsche: Frontalzusammenstoß

US-Vorwahl in New Hampshire. Im US-Bundesstaat New Hampshire haben die Vorwahlen um die Kandidatur zum Präsidentschaftsamt begonnen. Bei den Demokraten geht der 74 Jahre alte Bernie Sanders als klarer Favorit ins Rennen. Bei den Republikanern führt der umstrittene Multimilliardär Donald Trump in Umfragen.
Fivethirtyeight gibt Sanders 99 %, Trump 70 % Wahrscheinlichkeit, in NH zu siegen