Was heute wichtig ist

09.08.2016

Russland und Türkei vor Versöhnung. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan fährt am Dienstag zu Gesprächen zu seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin nach St. Petersburg. Das Treffen dürfte die Krise zwischen den beiden Ländern beenden. Die Türkei hatte Ende November 2015 einen russischen Kampfjet im Grenzgebiet zu Syrien abgeschossen. Russlands Regierung bestritt, türkischen Luftraum verletzt zu haben, und verhängte Sanktionen gegen das südliche Nachbarland. Bei dem Gespräch wollen Putin und Erdoğan auch über geplante Kooperationen bei Energieprojekten sprechen.
NZZ.at: Erdoğan auf Schmusekurs mit Putin

Trumps Pläne für die Wirtschaft. Mit drastischen Steuersenkungen und Deregulierung will der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump Amerika „wieder großartig machen“. Bei einer Rede in der ehemaligen Hochburg der Automobilindustrie Detroit kündigte der Multimillionär an, er wolle die Unternehmenssteuer von 35 auf 15 Prozent senken und die Einkommensteuer quer durch die Bank reduzieren.
NZZ.at: Donald Trump ködert die Familien

Tödliche Gewalt gegen Regierungskritiker in Äthiopien. Sicherheitskräfte haben am Wochenende dutzende regierungskritische Demonstranten in den Regionen Amhara und Oromia getötet. Beinahe 100 Todesopfer sind zu beklagen, wie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mitteilte. In den letzten Wochen und Monaten gab es eine noch nie dagewesene Protestwelle. Die Bewohner der betroffenen Provinzen fühlen sich politisch marginalisiert.
Bericht der BBC

Ein neuer oder alter ORF-Generaldirektor? Der ORF-Stiftungsrat wählt Dienstagmittag einen neuen Generaldirektor. Zur Wahl stehen der von der SPÖ unterstützte ORF-Chef Alexander Wrabetz sowie der von der ÖVP bevorzugte bisherige Finanzdirektor Richard Grasl. Beide Kandidaten haben sich am Vorabend in einer TV-Debatte für ihre Zukunfspläne starkgemacht. Die 35 Mitglieder des Stiftungsrates wählen in einer offenen Abstimmung. Die Kandidaten sind auf Unterstützung aus der Opposition angewiesen, da weder SPÖ noch ÖVP über eine notwendige Mehrheit von 18 Stimmen verfügen.
NZZ.at: Wer für dieses ORF-Programm die Gebühren anheben will, hat nichts verstanden
NZZat: ORF: Die Jäger des verlorenen Schatzes