Was heute wichtig ist

09.11.2015

In Myanmar zeichnet sich eine demokratische Wende ab. Nach den ersten freien Wahlen seit 25 Jahren in Myanmar sieht es nach deutlichen Sitzgewinnen für die oppositionelle NLD unter Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 80 Prozent, einer der ranghöchsten Vertreter der Regierungspartei USDP, Parlamentspräsident Shwe Mann, hat bereits eingeräumt, seinen Sitz verloren zu haben.
Manfred Rist berichtet aus Kyis Heimatbezirk Kawhmu

Opposition bei Parlamentswahl in Kroatien knapp voran. Bei einem Auszählungsgrad von 70 Prozent liegt die konservative Opposition bei der Parlamentswahl in Kroatien zurzeit vorn. Die „Patriotische Koalition“ unter Führung der nationalkonservativen HDZ käme dem Teilergebnis nach auf 59 Sitze im Parlament. Das von den Sozialdemokraten angeführte Mitte-links-Bündnis von Regierungschef Zoran Milanović kommt bisher auf 55 Mandate im 151 Sitze zählenden Parlament.
Konservative erklären sich bereits zum Sieger

Lufthansa-Personal weitet Streik aus. Das Kabinenpersonal der Lufthansa weitet seinen Streik am Montag aus. Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO rief ihre Mitglieder zu Arbeitsniederlegungen bis zum späten Abend in Frankfurt, Düsseldorf sowie erstmals auch in München auf. Betroffen sind dem Konzern zufolge rund 113.000 Passagiere. Die Lufthansa rechnet mit dem Ausfall von 929 der normalerweise rund 3.000 täglichen Flüge des Unternehmens. 24 Verbindungen von und nach Österreich sind betroffen.
Der Spiegel mit einem Überblick, wann und wo gestreikt wird

EU-Gipfel über Flüchtlinge und Griechen. Bei einem Sondertreffen beraten die EU-Innenminister ab 15 Uhr über die Flüchtlingskrise. Im Zentrum steht etwa die umstrittene Verteilung von 160.000 Flüchtlingen, in deren Rahmen bisher nur knapp 130 Migranten umverteilt worden sind. Parallel ziehen, drei Monate nach der Einigung auf ein neues Rettungsprogramm, die Euro-Finanzminister eine erste Zwischenbilanz.
EU-Flüchtlingsumsiedlungen: Was bisher geschah, in Zahlen

Kraftwerk Voitsberg : Bundesheer 1:0. Sprengexperten des Bundesheers sind gestern daran gescheitert, das Kohle-Dampfkraftwerk Voitsberg wie geplant zu sprengen. Zwei Teile der Anlage, Stiegenhausturm und Mittelbau, stürzten planmäßig, ein, das Kesselhaus steht aber noch – einige Stahlträger seien bei der Explosion von 666 Kilogramm Sprengstoff nicht durchtrennt worden.