Was heute wichtig ist

11.01.2016

David Bowie ist tot. Der Musiker ist im Alter von 69 Jahren seinem Krebsleiden erlegen. Der Brite hatte erst vergangenen Freitag sein neues Album „Blackstar“ veröffentlicht. Sein Sohn Duncan Jones hat sein Ableben via Twitter bestätigt.
NZZ-Redakteur Markus Ganz über den Künstler

ÖVP für Kostengrenze im Bundespräsidenten-Wahlkampf. Das sagte Vizekanzler Reinhold Mitterlehner bei der Präsentation des ÖVP-Kandidaten, Andreas Khol. Er ist neben Irmgard Griss und Alexander Van der Bellen der dritte Bewerber für das Amt. Die SPÖ will ihren Kandidaten am Freitag fixieren, die FPÖ ziert sich weiter. Dass der freiheitliche Parteichef Heinz-Christian Strache selbst kandidieren wird, wie jüngst spekuliert, hat Norbert Hofer, Dritter Nationalratspräsident, im Ö1-Mittagsjournal als „eher unwahrscheinlich“ bezeichnet.
Kommentar: Die beste Wahl seit langem
Als ich Andreas Khol interviewte und danach der Papst zurücktrat
Warum die Medien wochenlang Erwin Prölls Kandidatur als fix berichteten

Schwere Vorwürfe gegen Kölner Polizei. Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger sieht schwere Versäumnisse nach den Übergriffen in der Silvesternacht: Der Polizeieinsatz sei durch schwerwiegende Fehler in Führung und Kommunikation geprägt. Das sagte Jäger in einer Sondersitzung in Düsseldorf. Nach den Vorfällen will Deutschland das Ausländerrecht verschärfen und die Polizei stärken. Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel erklärte am Sonntagabend, gefordert sei der „starke Staat“, der Recht und Gesetz durchsetze. Dazu brauche es aber auch zusätzliche Polizisten und Staatsanwälte. In Köln kam es unterdessen zu Angriffen auf Pakistani und Syrer.
Zur Meldung bei NZZ.ch
SPIEGEL: Polizei hält Übergriffe nicht für geplant

„El Chapo“ wird ausgeliefert. Das Verfahren zur Überstellung des mexikanischen Drogenbosses Joaquín Guzmán ist offiziell gestartet. Die USA wollen seine Auslieferung. Guzmán war am Freitag gefasst worden. Er war rund sechs Monate zuvor auf spektakuläre Weise aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis getürmt.
Bericht bei NZZ.ch

Hilfskonvoi trifft in belagertem Madaya ein. 20.000 Menschen hungern in der von Regimetruppen eingekesselten Stadt nahe Damaskus. Nach langen Verhandlungen hat die syrische Regierung Hilfslieferungen erlaubt. Die Lebensmittel sollen für 40.000 Menschen für einen Monat ausreichen.
Meldung bei SPIEGEL ONLINE

Unternehmensinsolvenzen auf Tiefstand. 2015 ist die Zahl der Unternehmenspleiten im Vergleich zu 2014 um fünf Prozent zurückgegangen. Das sei der geringste Wert in den letzten zehn Jahren, so der Alpenländische Kreditorenverband. Privatinsolvenzen nahmen 2015 hingegen zu.