Was heute wichtig ist

12.02.2016

Feuerpause in Syrien angestrebt. Die USA und Russland wollen sich für ein Ende der Kämpfe in Syrien innerhalb einer Woche einsetzen, zumindest zwischen Regierungstruppen und Rebellen. Das geht aus der Abschlusserklärung eines Treffens in München in der Nacht auf Freitag hervor. Die Türkei fordert erneut eine Sicherheitszone im Norden Syriens, da sie weitere Landgewinne syrischer Kurden befürchtet.
Ein fahler Hoffnungsschimmer für Syrien
Russlands Ministerpräsident Medwedew warnt im Handelsblatt vor einem „Weltkrieg“

Russland weitet Übung aus. Das russische Militär weitet eine Übung unangekündigt auf die Krim aus. Am Manöver im südlichen Wehrbezirk, zu dem Russland die 2014 annektierte Schwarzmeerinsel zählt, nahmen unter anderem 50 Kriegsschiffe und 200 Kampfhelikopter teil. Präsident Putin erklärte in Moskau in einer Videokonferenz, das Militär habe seine Bereitschaft gezeigt, den Süden Russlands einschließlich der Krim zu verteidigen.

Polnische Regierungschefin fordert Kehrtwende in Flüchtlingspolitik. Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo hat in der Flüchtlingskrise ein Umdenken gefordert. „Es zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg nicht weiterführt. Wir brauchen eine Kehrtwende“, sagte sie vor ihrem Antrittsbesuch heute in Berlin in Bild. Die Gefahr, die von der Einwanderungswelle ausgehe, werde unterschätzt, so Szydlo vor ihrem Treffen mit Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel. Merkel trifft heute außerdem den britischen Premier Cameron in Hamburg.

Gefängnisrevolte in Mexiko mit dutzenden Toten. Bei einem der schwersten Gewaltausbrüche der vergangenen Jahre sind in einem mexikanischen Gefängnis mindestens 49 Menschen getötet und zwölf verletzt worden. Der Gouverneur des Bundesstaates Nuevo Leon, Jaime Rodriguez, sprach zunächst von 52 Toten. Später wurde die Zahl nach unten korrigiert. Die Meuterei ereignete sich Donnerstagfrüh im Gefängnis Topo Chico der Stadt Monterrey. Ein Konflikt zwischen Gefangenen war außer Kontrolle geraten. Das Gefängnis hat Platz für bis zu 2.600 Häftlinge, gilt aber als völlig überbelegt.
Der Guardian mit Details

US-Miliz in Oregon gibt auf. Nach 41 Tagen haben sich die letzten Besetzer eines Naturparks im amerikanischen Bundesstaates Oregon dem FBI ergeben. Zeitweise hatten mehrere Dutzend Bewaffnete mit der Besetzung gegen die amerikanische Regierung protestiert, die Bürgern angeblich ihr Land wegnehme. Während einer Polizeiaktion im Januar war einer der Besetzer erschossen worden.
Reuters: Oregon standoff ends after 41 days with dramatic surrender

Start für letzte Semesterferien-Staffel. In der Steiermark, in Oberösterreich und Vorarlberg beginnt am Freitag die letzte der drei Semesterferien-Staffeln: Rund 400.000 Schüler erhalten dort ihre Schulnachrichten und starten in die einwöchigen Ferien. Gleichzeitig endet für etwa 280.000 Schüler in Tirol, Salzburg, Kärnten und im Burgenland die Semesterwoche.