Was heute wichtig ist

12.11.2015

EU und Afrika verabschieden Aktionsplan. Bei dem Gipfeltreffen auf der kleinen Mittelmeerinsel haben die Regierungschefs auch über illegale Migration beraten. Es soll einen „Nothilfe-Treuhandfonds“ geben, der mit 3,6 Milliarden Euro dotiert ist. Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann nutzte den Gipfel, um zu sagen, dass es bei der Sicherung der EU-Außengrenze zwischen Griechenland und der Türkei Fortschritte geben werde.
Niklas Nuspliger über den EU-Afrika-Gipfel

SYRIZA unterstützt Generalstreik. Aus Protest gegen den Sparkurs legen die griechischen Gewerkschaften das Land heute mit umfangreichen Streiks lahm. Ministerien, staatliche Schulen, die Fähren und der Bahnverkehr sollen für 24 Stunden bestreikt werden.
Die regierende SYRIZA unterstützt den Generalstreik, berichtet AP

Schweden führt Grenzkontrollen ein. Ab heute, 12 Uhr, müssen Reisende an der schwedischen Grenze von Donnerstag wieder ihren Pass vorzeigen. Die Maßnahme ist vorerst auf zehn Tage begrenzt. Die „Rekordzahl“ eintreffender Flüchtlinge sei eine „Gefahr für die öffentliche Ordnung“, so Innenminister Anders Ygeman.
Die BBC mit Details

Gericht untersagt Kataloniens Sezession. Das spanische Verfassungsgericht hat vorerst die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens gestoppt. Die Richter haben einen Beschluss des Regionalparlaments vom Montag außer Kraft gesetzt, der die Schaffung einer katalanischen Republik bis 2017 vorsieht.

Beamtengehälter steigen 2016 um 1,3 Prozent. Die Beamtengehälter steigen ab 1. Jänner um 1,3 Prozent. Darauf haben sich Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst am Mittwochabend schon in der dritten Verhandlungsrunde nach rund zwei Stunden geeinigt.

Reinhold Mitterlehner will längere Arbeitszeiten. Der Wirtschaftsminister (ÖVP) sagte heute im Nationalrat, dass er im kommenden Jahr die Tageshöchstarbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden erhöhen will.

Grenzzaun laut Mikl-Leitner fix. Es gehe laut der Innenministerin (ÖVP) nur noch um die Länge. Der Zaun soll in der Flüchtlingskrise an der südsteirischen Grenze zu Slowenien in Spielfeld aufgestellt werden.
NZZ.at: Spielfeld von oben

UniCredit dünnt Bank Austria radikal aus. Die Bank-Austria-Mutter UniCredit streicht mehr als 18.000 Stellen und stellt das Filialnetz der Bank Austria in Österreich zur Disposition. Außerdem verlagert sie das profitable Osteuropageschäft von Wien nach Mailand. In Österreich sind offiziell 800 Stellen betroffen. 130 waren aber schon gestrichen, womit neu 670 wegfallen.
Der Abzug des Osteuropageschäfts ist teilweise hausgemacht, analysiert Matthias Benz