Was heute wichtig ist

13.07.2016

Cameron übergibt Amt an May. Am Mittwoch findet der Machtwechsel in Großbritannien statt. Nach dem Rücktritt von Premier David Cameron übernimmt die Konservative Theresa May die Regierung. Sie ist damit nach Margaret Thatcher die zweite Premierministerin in der Geschichte des Landes. Knapp drei Wochen nach dem Brexit-Votum dürfte es zu Mays Kernaufgaben zählen, die negativen Folgen zu mildern und den Austritt aus der EU zu vollziehen.
NZZ.at: Die hölzerne Lady
NZZ.ch: Theresa May zieht in Downing Street ein
The Guardian: Theresa May set to fill key cabinet positions with female allies

Obama appelliert an nationale Einheit. Bei der Trauerfeier für die fünf getöteten Polizisten in Dallas sagte US-Präsident Barack Obama, er bestehe darauf, dass das Land nicht so gespalten sei, wie es scheine. Obama appellierte an seine Landsleute, im Konflikt um Polizeigewalt und Rassismus zusammenzustehen. Die US-Bürger müssten sich als eine „amerikanische Familie“ betrachten, in der „alle die gleiche Behandlung, alle den gleichen Respekt verdienen“. Der schwarze Todesschütze hatte aus Hass auf weiße Polizisten gehandelt, nachdem die Polizei in den USA mehrere Schwarze erschossen hatte.
NZZ.ch: Obama appelliert an nationale Einheit

Sanders erklärt offiziell seine Unterstützung für Clinton. Nach langem Zögern erklärte Senator Bernie Sanders nun offiziell, die frühere Außenministerin Hillary Clinton im Rennen um die US-Präsidentschaft zu unterstützen: „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass sie die nächste Präsidentin der USA wird.“ Das gab er bei einem Auftritt in Portsmouth, New Hampshire, bekannt. Im Gegenzug erhält er Zugeständnisse im Wahlprogramm. In einer aktuellen Umfrage konnte Clinton ihren Vorsprung auf den Republikaner Donald Trump auf 13 Prozentpunkte ausbauen.
Zeit Online: Sanders unterstützt Rivalin Clinton

Amnesty International wirft Ägypten Entführung und Folter von Kritikern vor. Seit Anfang 2015 habe die Zahl der Menschenrechtsverletzungen massiv zugenommen, heißt es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation. Die Sicherheitsbehörden sollen hunderte Regierungskritiker verschleppt und gefoltert haben. Viele der Festgenommenen würden für Monate weggesperrt, ohne Angehörige informieren zu können. Unter dem Deckmantel des Anti-Terror-Kampfes wird gegen Studenten, politische Aktivisten und Demonstranten vorgegangen, um sie zum Schweigen zu bringen.
NZZ.ch: Ägypten entführt und foltert Kritiker
Zeit Online: Verschleppt, gefoltert, misshandelt

Nach Bahnunglück in Italien: Suche nach Schuldigen. Am Dienstag waren bei der Stadt Bari zwei Züge auf einer eingleisigen Strecke mit hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt. Mindestens 27 Menschen starben dabei. Die Staatsanwaltschaft in der Stadt Trani ermittelt wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Premierminister Matteo Renzi versprach eine vollständige Aufklärung. Der zweigleisige Ausbau der Strecke war seit Jahren verschleppt worden.
DerStandard.at: Mindestens 25 Tote bei Zugunglück in Süditalien

Heftige Unwetter in Niederösterreich, Salzburg und der Steiermark. In der Nacht auf Mittwoch haben heftige Unwetter hunderte Feuerwehrleute in Niederösterreich, der Steiermark und Salzburg in Atem gehalten. Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und überflutete Keller sorgten für Einsätze. Auch der Flughafen Wien soll betroffen gewesen sein. Flüge mussten abgesagt oder umgeleitet werden.
ORF.at: Heftige Unwetter mit Hagel und Hochwasser