Was heute wichtig ist

13.12.2015

Klimaschutzabkommen beschlossen. Nach langwierigen Verhandlungen haben sich nun nahezu alle Staaten der Welt in Paris auf einen historischen Klimaschutzvertrag geeinigt. Das Abkommen ist die erste Klima-Einigung, in der alle Teilnehmer eigene Beiträge im Kampf gegen die Erderwärmung zusagen. Diese soll auf „deutlich unter zwei Grad“ begrenzt werden.
Das neue Klimaabkommen steht

Kurz unter Kritik. Ferdinand Maier (Ex-ÖVP-Mandatar) kritisiert den Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) in einem trend-Interview. In Maiers Rolle als Flüchtlingshelfer und quasi rechte Hand von Flüchtlingskoordinator Christian Konrad wirft er Kurz „bürokratischen Aktionismus“ vor. Er bezieht sich dabei auf den kürzlich präsentierten 50-Punkte-Integrationsplan. Den Landeshauptleuten unterstellt er mangelnden Einsatz bei der Flüchtlingsunterbringung.
Ferdinand Maier kritisiert Kurz und Landeshauptleute
50-Punkte-Integrationsplan von Kurz

Frauen im Gemeinderat. In Saudi-Arabien wurde gestern gewählt. Das Besondere daran: Erstmals durften Frauen kandidieren und wählen. Nach den aktuellsten Zahlen haben mindestens drei Kandidatinnen Sitze in Gemeinderäten gewonnen. Die offiziellen Ergebnisse sollen im Laufe des Tages veröffentlicht werden. Saudi-Arabien hat bis gestern als letzter Staat der Welt Männern das Wahlrecht vorbehalten.
Frauen gewannen erstmals Sitze bei Kommunalwahlen

Spannende Wahl. In Frankreich startete am Sonntag die zweite Runde der Regionalwahlen. Im ersten Durchgang hat keiner der Kandidaten die Mehrheit erreicht. Rund 45 Millionen Franzosen wurden zur Stimmabgabe aufgerufen. Sie sollen die Parlamente der 13 Regionen neu wählen. Nur einen Monat nach den Anschlägen von Paris erwartet man mit besonderer Spannung, ob der rechtsextreme Front National (FN) erstmals eine Region gewinnen kann.
Frankreich – die Nerven liegen blank

Massive Zweifel. Die Österreicher glauben nicht daran, von der Steuerreform zu profitieren. Das ergab eine Umfrage des Linzer „market“-Instituts. Demnach sind nur 20 Prozent der Befragten überzeugt, dass sie die angekündigte Entlastung spüren werden. 66 Prozent äußern demnach massive Zweifel an den Versprechen.
Österreicher haben wenig Vertrauen in Steuerreform
Die sehr optimistische Nationalbank