Was heute wichtig ist

14.01.2016

Mehrere Tote nach Explosionen in Jakarta. Bei Explosionen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind mehrere Menschen getötet worden. Gleichzeitig eröffnete eine Gruppe von Attentätern in einem Café im Zentrum der indonesischen Hauptstadt das Feuer auf Zivilisten. Mindestens vier der Angreifer wurden von Sicherheitskräften erschossen, sagte die Stadtverwaltung. Die Behörden haben mittlerweile den Einsatz beendet. Fünf Polizisten, ein ausländischer Zivilist und vier Indonesier seien verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Angaben der Behörden über die genauen Opferzahlen gehen noch auseinander. Laut Agenturmeldungen hat sich die Terrormilz Islamischer Staat (IS) zu dem Anschlag bekannt.
Bericht von NZZ-Korrespondent Manfred Rist aus Singapur auf NZZ.ch

Überraschung beim Hypo-Strafprozess – Kircher bekennt sich schuldig. Im Verfahren gegen die Ex-Hypo-Vorstände wegen einer illegalen Zahlung in Höhe von von 240.000 Euro an Walter Wolf vom Landesgericht Klagenfurt änderte Josef Kircher am Donnerstag seine Verantwortung und bekannte sich schuldig. „Ich habe meine Befugnisse missbraucht“, sagte Kircher dem Schöffensenat. Kircher belastet wie schon in seiner ersten Einvernahme seinen Mitangeklagten Wolfgang Kulterer, der sich nichtschuldig bekannt hatte.
Bericht auf ORF.at

Istanbul: sieben Verdächtige in Haft. Der Selbstmordattentäter von Istanbul ist laut Angaben des türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoğlu als Flüchtling in die Türkei eingereist und nicht als Terrorverdächtiger unter Beobachtung gewesen. Die türkischen Behörden hatten schon wenige Stunden nach dem Anschlag verkündet, der Terrorist sei als Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) identifiziert worden. Inzwischen sind im Zusammenhang mit dem Anschlag sieben Verdächtige in Polizeigewahrsam.
Deutsche Welle

USA kündigen Rückeroberung von Mosul und Rakka an. US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat Pläne zur Rückeroberung der IS-Hochburgen Mosul im Nordirak und Rakka in Syrien präsentiert. Die Kontrolle der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ über die beiden Städte werde gebrochen, kündigte Carter vor Soldaten einer Luftlandedivision an, die bald in den Irak entsendet wird. Im Kampf um Mosul würden demnach irakische Truppen vom Süden aus anrücken, während kurdische Peschmerga-Kämpfer vom Norden aus kommend die Stadt umzingeln sollen.
CBS News

Dänemark debattiert Einzug von Flüchtlingsbesitz. Das dänische Parlament hat am Mittwoch die Debatte über einen Gesetzentwurf begonnen, das den Behörden die Beschlagnahmung von Wertsachen einreisender Flüchtlinge erlauben soll. Vorgesehen ist, dass das Gepäck von Flüchtlingen durchsucht und Bargeld oder Wertsachen ab einem Wert von 10.000 Kronen (1.340 Euro) eingezogen werden darf, um Unterbringung und Verpflegung der Asylsuchenden zu finanzieren.
NZZ.ch: Dänemark setzt auf Abschreckung

60.000 schließen sich Sammelklage gegen VW an. Immer mehr Autobesitzer schließen sich einem Rechtsanwalt zufolge einer geplanten Sammelklage gegen Volkswagen in Europa an. „Bisher haben sich rund 60.000 Autobesitzer bei der Stiftung ‚Stichting Volkswagen Car Claim registriert. Wöchentlich kommen mehrere hundert hinzu“, sagte Rechtsanwalt Julius Reiter der Rheinischen Post laut Vorausbericht. Die Kanzlei Baum, Reiter und Kollegen organisiert die Klage gegen Volkswagen in Deutschland – mangels Sammelklagerecht – über ein niederländisches Stiftungsmodell.
NZZ.ch: Volkswagen steht weiter unter Zugzwang