Was heute wichtig ist

14.01.2016

Mindestens sieben Tote nach Explosionen in Jakarta. Bei Explosionen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind mindestens sieben Menschen getötet worden, darunter nach Behördenangaben vier der Angreifer. Eine Gruppe von Attentätern hat in einem Café im Zentrum der indonesischen Hauptstadt das Feuer auf Zivilisten eröffnet. Fünf Polizisten, ein ausländischer Zivilist und vier Indonesier seien verletzt worden, erklärte die Polizei. Die Angaben der Behörden über die genauen Opferzahlen gehen noch auseinander. Laut Agenturmeldungen hat sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu dem Anschlag bekannt.
NZZ: Indonesien aus trügerischer Ruhe aufgeschreckt
Guardian: Isis claims responsibility for Jakarta gun and bomb attacks

Die Türkei schlägt zurück. Als Reaktion auf die Anschläge in Istanbul haben türkische Panzer und Artilleriegeschütze fast 500 IS-Stellungen in grenznahen Gebieten der Nachbarländer angegriffen. Das berichtete Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu. Er sprach zudem von 200 getöteten IS-Anhängern. Währenddessen wurden in der Türkei sieben Verdächtige verhaftet.
NZZ: Türkei übt Vergeltung an IS

Alan Rickman ist tot. Der Schauspieler verstarb am Donnerstag an Krebs. Rickman wurde 69 Jahre alt. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörte die des Professors Severus Snape in „Harry Potter“.
NZZ: Schurke und Gentleman

Razzien bei Renault. Die französischen Behörden haben die Büros von Renault durchsucht. Die genauen Gründe dafür sind noch nicht klar. Das Unternehmen bestätigte die Durchsuchung im Zusammenhang mit einer Untersuchung zu Abgaswerten. Nach einem Rückgang von über 20 Prozent erholt sich der Aktienkurs wieder etwas.
NZZ.at: Razzien bei Renault

Dänemark debattiert Einzug von Flüchtlingsbesitz. Das dänische Parlament hat am Mittwoch die Debatte über einen Gesetzentwurf begonnen, der den Behörden die Beschlagnahmung von Wertsachen einreisender Flüchtlinge erlauben soll. Vorgesehen ist, dass das Gepäck von Flüchtlingen durchsucht und Bargeld oder Wertsachen ab einem Wert von 10.000 Kronen (1.340 Euro) eingezogen werden dürfen, um Unterbringung und Verpflegung der Asylsuchenden zu finanzieren.
NZZ: Dänemark setzt auf Abschreckung

Kircher im Hypo-Prozess verurteilt. Im Verfahren gegen die Ex-Hypo-Vorstände wegen einer illegalen Zahlung in Höhe von 240.000 Euro an Walter Wolf wurde der ehemalige Hypo-Alpe-Adria-Vorstand Josef Kircher vom Landesgericht Klagenfurt verurteilt. Sein Mitangeklagter Wolfgang Kulterer wurde freigesprochen. Kircher hatte sich am Donnerstag überraschend schuldig bekannt und seine Verantwortung eingestanden: „Ich habe meine Befugnisse missbraucht“, sagte Kircher dem Schöffensenat. Er muss das Geld zurückbezahlen. Wegen einer früheren Verurteilung entgeht er jedoch einer Zusatzstrafe.
ORF.at: Hypo-Prozess: Schuld- und Freispruch