Was heute wichtig ist

14.02.2016

USA und Deutschland rufen zum Stopp der Kämpfe in Syrien auf. Die USA rufen die Türkei zum Stopp von Angriffen in Nordsyrien auf. Ankara müsse „den Beschuss beenden“, sagte Außenamtssprecher John Kirby am Samstag in München am Rande der Sicherheitskonferenz. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier appellierte an das Assad-Regime und die syrische Opposition, die Kämpfe zu beenden. Die türkische Armee beschoss indes den zweiten Tag in Folge Stellungen einer Kurden-Miliz in Syrien.
NZZ-Chefredaktor Eric Gujer hat sich mit Russlands Rolle dabei beschäftigt

Mindestens 30 Tote bei Boko-Haram-Angriffen in Nigeria. Bei Angriffen von mutmaßlichen Boko-Haram-Extremisten auf zwei Dörfer im Nordosten Nigerias sind am Freitag und Samstag laut Sicherheitskreisen mindestens 30 Menschen getötet worden. Die islamistischen Milizionäre seien mit Schusswaffen und Messern bewaffnet auf Motorrädern und in Kleinbussen in die Dörfer Yakshari und Kachifa gefahren, sagte der Mitarbeiter einer örtlichen Wachtruppe. Die Angreifer hätten den Bewohnern die Kehlen durchgeschnitten und Lebensmittel und Vieh geraubt.

Über 11.200 zivile Opfer in Afghanistan im Jahr 2015. Diese Zahl geht aus einem UNO-Bericht hervor. Für 62 Prozent der Opfer sollen auf Taliban und andere Extremisten verantwortlich sein, 14 Prozent seien auf afghanische und 2 Prozent auf internationale Streitkräfte zurückzuführen. Seit Beginn der Zählung in 2009 hat die UNO 58.736 zivile Opfer in Afghanistan registriert.
Der Guardian hat genauere Zahlen

Papst Franziskus kritisiert Kirche in Mexiko. Das Land brauche keine „Fürsten“, sondern Botschafter des Herrn, sagte er am Samstag während einer Rede vor den Bischöfen des Landes. Er mahnte die mexikanische Kirche zu mehr sozialem Engagement und forderte zu einem entschlosseneren Kampf gegen die Drogenkartelle auf. Außerdem ehrte der Papst bei seinem ersten öffentlichen Gottesdienst in Mexiko die Opfer der Gewalt. Die Messe verfolgten nach offiziellen Angaben rund 35.000 Menschen.
orf.at: Papst ging mit Mexikos Kirche hart ins Gericht
NZZ.at: Der Papst auf einer heiklen Mission

Hofer will EU-Innengrenzen sichern. „Wenn die Schengenverträge nicht eingehalten werden, dann sind die Grenzen der Mitgliedsstaaten zu sichern. Es gibt keinen anderen Weg“, sagte FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer. Notwendig dafür seien Soldaten und ein Ausbau von Grenzzäunen. Den Einsatz von Schusswaffen zu diesem Zweck lehnt Hofer aber ab.