Was heute wichtig ist

14.04.2016

Russische Muskelspiele. Nahe der russischen Enklave Kaliningrad haben russische Kampfjets ein Manöver gegen ein US-Kriegsschiff geflogen. Nach US-Angaben überflogen zwei Flugzeuge am 11. April insgesamt 20 Mal in geringer Höhe die „Cook“. Die Navy hat nach eigenen Angaben lange überlegt, die Aktion öffentlich zu machen. 1972 haben sich die USA und die damalige Sowjetunion geeinigt, solche Manöver zu unterlassen.

Süddeutsche Zeitung: Videos zeigen „aggressive Manöver“ russischer Kampfjets

Attentäter hatte Unterlagen über deutsches AKW. Salah Abdeslam, einer der mutmaßlichen dschihadistischen Attentäter von Paris, soll Unterlagen zum deutschen Atomkraftwerk Jülich gehortet haben. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Parlamentarier. Abdeslam wurde am 18. März festgenommen, sein Bruder hatte sich bei dem Pariser Anschlag im Herbst in die Luft gesprengt.
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Muslimische Staatschefs treffen sich in der Türkei. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan empfängt heute dutzende Mitglieder der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC). Unter den Teilnehmern ist auch der saudi-arabische König Salman. Bei dem zweitägigen Treffen soll unter anderem eine gemeinsame Vorgehensweise zum Krieg in Syrien und gegen dschihadistische Gruppen erörtert werden.
ORF: Staatschefs muslimischer Länder bei Treffen in Istanbul

Neue Regierung in der Ukraine. Nach mehrtägigen Verhandlungen steht eine neue ukrainische Regierung. Die prowestliche Koalition einigte sich auf ein neues Kabinett unter der Führung von Wolodimir Groisman (38). Damit entspricht das Parlament dem Wunsch von Staatspräsident Petro Poroschenko.
Zeit online: Der neue Jazenjuk

Fekter im Ausschuss. Heute ist die ehemalige Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) vor den Hypo-Untersuchungsausschuss geladen. Im Ausschuss war in der Vergangenheit mehrmals davon die Rede, dass Fekter in ihrer Amtszeit eine „Bad Bank“-Lösung für das 2009 verstaatlichte Institut verhindert haben soll. Neben Fekter soll auch der frühere Staatssekretär und nunmehrige SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder aussagen.
ORF: Kontroversen um seinerzeitige Linie

Razzien in Büros der Kanzlei Mossack Fonseca. Mehr als eine Woche nach den Enthüllungen der „Panama Papers“ hat die Polizei Büros der Finanzkanzlei Mossack Fonseca in Panama durchsucht. An den Razzien in der Kanzlei, die im Zentrum der Enthüllungen steht, sei auch eine Einheit zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens beteiligt, hieß es in einer Erklärung der Staatsanwaltschaft vom Dienstag. Ziel sei es, zu prüfen, ob das Unternehmen für illegale Aktivitäten genutzt wurde.
Lukas Sustala erklärt: Die „Panama Papers“ sind nicht bloß Papiertiger
Alle NZZ-Artikel zu den „Panama Papers“

Verdächtiger Mann am Amsterdamer Flughafen Schiphol festgenommen. Aus Angst vor Terror ist am Dienstagabend der Amsterdamer Flughafen gesperrt worden. Ein Mann sei „in einer verdächtigen Situation“ festgenommen worden, teilte eine Sprecherin der Flughafenbehörde mit. Nach vier Stunden wurde die Sperre wieder aufgehoben.