Was heute wichtig ist

15.01.2016

Heftige Wortgefechte unter Republikanern. Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber kritisieren in ihrer letzten TV-Konfrontation vor den Vorwahlen in Iowa am 1. Februar Präsident Obama und dessen optimistische Sicht auf das Land. Die Debatte eskalierte in heftigen Wortgefechten. Der in Umfragen führende Donald Trump bezweifelt sogar die legitime Kandidatur seines schärfsten Konkurrenten Ted Cruz.
Korrespondent Beat Amman hat die Debatte verfolgt

Goldman Sachs will durch die Zahlung von 5,1 Milliarden Dollar Rechtskonflikte mit US-Behörden beilegen. Es geht um dubiose Geschäfte der amerikanischen Investmentbank am Markt für mit Immobilienkrediten hinterlegte Wertpapiere. Diese waren in den Jahren vor der Finanzkrise, die mit einem Kollaps des amerikanischen Häusermarktes begonnen hatte, abgewickelt worden.
Die FT erklärt, worum es im Detail geht

IAEA veröffentlicht Iran-Abschlussbericht. Die in Wien ansässige Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wird heute ihren letzten Bericht vorlegen und darin feststellen, ob der Iran seine Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens eingehalten hat oder nicht. Dies könnte das Ende der Sanktionen einleiten. Teheran hat seinen Schwerwasserreaktor in Arak gestoppt – und damit eine letzte Kernforderung aus dem Atomabkommen mit dem Westen erfüllt.

SPÖ präsentiert Hofburg-Kandidaten. Die SPÖ bestimmt am Freitag in Sitzungen von Präsidium und Vorstand ihren Kandidaten für die Bundespräsidenten-Wahl. Aller Voraussicht nach geht Sozialminister Rudolf Hundstorfer für die Sozialdemokraten ins Rennen um die Hofburg. Auch eine damit verbundene Rochade im roten Regierungsteam wird abgesegnet. Dem Vernehmen nach übernimmt Infrastrukturminister Alois Stöger das Sozialressort, sein Posten geht an Verteidigungsminister Gerald Klug. Diesem wiederum folgt der burgenländische Polizeidirektor Hans Peter Doskozil.
Der 70-köpfige SPÖ-Vorstand in unserer Datenbank
Wie die SPÖ einen Ministeriumsmitarbeiter ausschickt, um eine Website für Hundstorfer zu reservieren

Sierra Leone bestätigte Todesfall durch Ebola. Ein Todesfall in Sierra Leone wird direkt auf den Ebolavirus zurückgeführt: Zwei Tests an einem verstorbenen Burschen hätten den Ebola-Verdacht bestätigt, berichtete die BBC unter Berufung auf einen Sprecher des Gesundheitsministeriums. Erst am Donnerstag hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Liberia und damit ganz Westafrika für ebolafrei erklärt.
BBC

EU-Sondertreffen zu Türkei-Milliarden. Die EU-Mitgliedstaaten ringen seit Wochen um die Finanzierung von drei Milliarden Euro, die zur Unterstützung der Türkei bei der Versorgung von rund zwei Millionen Syrien-Flüchtlingen bereitgestellt werden sollen. Bei Beratungen Freitagfrüh in Brüssel zu diesem Thema soll eine Lösung gefunden werden. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, eine Mrd. Euro aus dem EU-Haushalt zu nehmen. Weitere zwei Mrd. Euro sollen nach einem auf Wirtschaftskraft basierenden Schlüssel aus den Mitgliedstaaten beigesteuert werden.
Wie die Türkei Flüchtlinge von der Weiterreise abhalten will