Was heute wichtig ist

15.06.2016

Clinton gewinnt die letzte Vorwahl der Demokraten. Die Ex-Außenministerin setzt sich bei der Wahl in Washington DC mit Abstand gegen ihren Herausforderer Bernie Sanders durch. Der sozialistische Senator will seinen Wahlkampf bis zum Parteitag in Philadelphia dennoch nicht aufgeben. Sanders geht es dabei um Thematisierung seiner linken Politik innerhalb der Partei. Clinton richtet ihren Wahlkampf hingegen bereits auf den voraussichtlichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aus.
WSJ über die Vorwahl in der Hauptstadt

Parlament beschließt neues Kindergeld. Neben der einkommensabhängigen Variante gibt es künftig ein Pauschalmodell mit bis zu 15.449 Euro, wobei man die Bezugsdauer selbstständig einteilen kann. Extra belohnt wird die gleichmäßige Aufteilung der Karenzzeit von mindestens 60:40 mit 1.000 Euro extra. Der sogenannte „Papa-Monat“ wird zwar eingeführt und mit 700 Euro versüßt, allerdings ohne Rechtsanspruch.
NZZ.at – Kommentar zur Einigung: Die Regierung überarbeitet sich beim Kindergeld

Der Verfassungsgerichtshof führt öffentliche Zeugenbefragungen zur Wahlanfechtung durch. Kommende Woche soll von Montagfrüh bis Mittwochmittag die Wahlanfechtung der FPÖ öffentlich verhandelt werden. 50 Mitglieder von ausgewählten Bezirkswahlbehörden aus verschiedenen Bundesländern sind geladen, wie VfGH-Sprecher Christian Neuwirth mitteilte. Bei der Befragung soll geklärt werden, was hinter der Anschuldigung von zahlreichen Regelverstößen beim zweiten Wahldurchgang steckt, den die FPÖ anficht.
NZZ.at: Was ist bei der Bundespräsidentenwahl schiefgelaufen?

EM: Österreich unterliegt Ungarn bei EM-Auftakt. Das österreichische Fußball-Nationalteam hat eine herbe Niederlage bei der Europameisterschaft in Frankreich erlitten. Die Nationalelf verlor gegen das Team der Ungarn am Dienstagnachmittag in Bordeaux im Auftaktspiel der Gruppe F mit 0:2. Überrascht haben hingegen die Isländer mit einem 1:1 Ausgleich gegen Portugal. Abseits der Stadien hat die UEFA dem russischen Team mit Ausschluss aus dem Turnier gedroht, sollte sich die Gewalt der angereisten Hooligans Anfang der Woche in Marseille bei dem anstehenden Duell mit der Slowakei in Lille wiederholen.
NZZ.ch: Kommentar zu Frankreichs mangelhaftem Umgang mit der Gewalt
NZZ.at: Österreich-Ungarn gegen wen?