Was heute wichtig ist

16.03.2016

Brüssel: Verdächtiger bei Anti-Terror-Einsatz erschossen. Der Mann befand sich in einer Wohnung, welche die Polizei durchsuchen wollte. Mindestens vier Polizisten wurden verletzt. Die Sicherheitskräfte haben mittlerweile zwei Flüchtige festgenommen, die im Verdacht stehen, an der Schießerei beteiligt gewesen zu sein. Der Einsatz, an dem auch französische Kräfte teilnahmen, steht in einem bisher nicht näher erläuterten Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen vom November.
Niklaus Nuspliger berichtet aus Brüssel

22 Tote bei Selbstmordanschlag in Nigeria. Zwei Frauen haben einen Anschlag auf Betende in einer Moschee in der nordöstlichen Stadt Maiduguri verübt. Behörden melden 22 Todesopfer. Die erste Frau habe sich innerhalb der Moschee in die Luft gesprengt, während die zweite Attentäterin ihren Sprengstoffgurt vor dem Eingang inmitten der Fliehenden zündete, berichteten Augenzeugen. In den vergangenen Jahren wurde Maiduguri öfters zur Zielscheibe für die radikalislamische Miliz Boko Haram.
Die BBC berichtet

US-Vorwahlen: Da waren’s nur noch drei. Nach den US-Vorwahlen in fünf Bundesstaaten am Dienstag ist das Kandidatenfeld der Republikaner auf drei Kandidaten geschrumpft: Der vergleichsweise gemäßigte Marco Rubio beendete seinen Wahlkampf, nachdem er seinen Heimatstaat Florida an Donald Trump verloren hatte. John Kasich gewann in seiner Heimat gegen Trump, der drei Staaten für sich entscheiden konnte; im Rennen verbleibt auch der konservative Ted Cruz. Bei den Demokraten triumphierte Hillary Clinton in allen vier Staaten.
Beat Amman berichtet aus Washington
Vox.com: 3 winners and 2 losers from the Florida, Ohio, Illinois, North Carolina, and Missouri presidential primaries

20.000 Ungarn demonstrieren gegen Orbáns Bildungspolitik. „Orbán, hau ab“, skandierten die Demonstranten am Dienstagabend in Budapest. Ähnliche Proteste gab es bereits fünf Wochen zuvor. Viele Ungarn sind unzufrieden mit der Zentralisierung der Finanzierung von Schulen durch die rechtskonservative Regierung.

Russische Kampfjets bombardieren IS-Stellungen bei Palmyra. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte steht die syrische Armee nur noch wenige Kilometer vor der strategisch wichtigen antiken Stadt. Zuvor hatte das russische Staatsfernsehen nach dem angekündigten russischen Teilabzug aus Syrien die Ankunft des ersten Flugzeugs in seiner Heimatbasis gezeigt.
Russland geht, um zu bleiben, kommentiert Andreas Rüesch

Doskozil bietet Mazedonien Hilfe bei Grenzsicherung an. Österreich hat Mazedonien Hilfe bei der Abschottung der Grenze gegen Flüchtlinge aus Griechenland angeboten. „Das Verteidigungsministerium prüft gerade, ob wir mit technischen Geräten helfen können, beispielsweise mit Nachtsichtgeräten“, sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil der Welt.
Die Welt