Was heute wichtig ist

16.03.2016

US-Vorwahlen: Da waren’s nur noch drei. Nach den US-Vorwahlen in fünf Bundesstaaten am Dienstag ist das Kandidatenfeld der Republikaner auf drei Kandidaten geschrumpft: Der vergleichsweise gemäßigte Marco Rubio beendete seinen Wahlkampf, nachdem er seinen Heimatstaat Florida an Donald Trump verloren hatte. John Kasich gewann in seiner Heimat gegen Trump, der drei Staaten für sich entscheiden konnte; im Rennen verbleibt auch der konservative Ted Cruz. Bei den Demokraten triumphierte Hillary Clinton in allen vier Staaten.
Beat Amman berichtet aus Washington
Vox.com: 3 winners and 2 losers from the Florida, Ohio, Illinois, North Carolina, and Missouri presidential primaries

20.000 Ungarn demonstrieren gegen Orbáns Bildungspolitik. „Orbán, hau ab“, skandierten die Demonstranten am Dienstagabend in Budapest. Ähnliche Proteste gab es bereits fünf Wochen zuvor. Viele Ungarn sind unzufrieden mit der Zentralisierung der Finanzierung von Schulen durch die rechtskonservative Regierung.

Brüssel: Verdächtiger bei Anti-Terror-Einsatz erschossen. Der Mann befand sich in einer Wohnung, welche die Polizei durchsuchen wollte. Mindestens vier Polizisten wurden verletzt. Der Einsatz, an dem auch französische Kräfte teilnahmen, steht in einem bisher nicht näher erläuterten Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen vom November.
Niklaus Nuspliger berichtet aus Brüssel

Russische Kampfjets bombardieren IS-Stellungen bei Palmyra. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte steht die syrische Armee nur noch wenige Kilometer vor der strategisch wichtigen antiken Stadt. Zuvor hatte das russische Staatsfernsehen nach dem angekündigten russischen Teilabzug aus Syrien die Ankunft des ersten Flugzeugs in seiner Heimatbasis gezeigt.
Russland geht, um zu bleiben, kommentiert Andreas Rüesch

Doskozil bietet Mazedonien Hilfe bei Grenzsicherung an. Österreich hat Mazedonien Hilfe bei der Abschottung der Grenze gegen Flüchtlinge aus Griechenland angeboten. „Das Verteidigungsministerium prüft gerade, ob wir mit technischen Geräten helfen können, beispielsweise mit Nachtsichtgeräten“, sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil der Welt.
Die Welt

22 Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Ecuador. Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Osten Ecuadors sind alle 22 Menschen an Bord ums Leben gekommen. „Es gibt keine Überlebenden“, schrieb Präsident Rafael Correa am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. Demnach stürzte das Flugzeug, das 19 Fallschirmjäger, zwei Piloten und einen Mechaniker transportierte, im Regenwald in der östlichen Provinz Pastaza ab.