Was heute wichtig ist

17.08.2016

Mindestens elf Tote bei Hochwasser in Louisiana. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, John Bel Edwards, sprach von einer „historischen Flut“. Bei verheerenden Überschwemmungen seien mindestens elf Menschen gestorben. Etwa 40.000 Häuser seien beschädigt worden. Rund 30.000 Menschen mussten gerettet werden. Das zurückgehende Wasser gibt schrittweise das Ausmaß der Katastrophe frei.
NYT: As Louisiana Floodwaters Recede, the Scope of Disaster Comes Into View

US-Außenministerium will alle E-Mails von Hillary Clinton veröffentlichen. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte einen Bericht des Nachrichtenportals The Hill. Demnach sollen alle dienstlichen E-Mails aus Clintons Zeit als Außenministerin veröffentlicht werden. Die Plattform Judicial Watch werde nach mehreren Anfragen Zugriff auf tausende E-Mails bekommen. Unklar ist, ob die Nachrichten noch vor der Präsidentenwahl am 8. November publik gemacht werden.
Ralph Janik: Europa sollte sich vor Donald Trump sorgen. Vor Hillary Clinton aber auch.
State Department to release all of Clinton’s deleted emails

Brasiliens suspendierte Präsidentin beteuert ihre Unschuld. Dilma Rousseff steht nach den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ein Amtsenthebungsverfahren bevor. „Wir müssen die Demokratie in unserem Land stärken, und deshalb ist es nötig, dass der Senat den Prozess der Amtsenthebung beendet“, heißt es in einem offenen Brief an das brasilianische Volk. „Ich bin unschuldig“, las die suspendierte Präsidentin vor Journalisten vor.
Rousseff beteuert vor Amtsenthebungsverfahren ihre Unschuld

Styria Media Group stellt Wirtschaftsblatt mit September ein. Der Verlag verkündete die Schließung der Tageszeitung am Dienstagabend. „Nach jahrelangen Bemühungen“ werde sich die Styria auf die Tageszeitung Die Presse konzentrieren. Man wolle mehr in den digitalen Bereich investieren. Das Wirtschaftsblatt soll am 2. September das letzte Mal erscheinen. Alle 66 Mitarbeiter wurden zur Kündigung angemeldet.
Das Wirtschaftsblatt wird eingestellt. Styria legt am nationalen Tageszeitungsmarkt Fokus auf Die Presse

Drei weitere französische Städte untersagen das Tragen von Burkinis am Strand. Das Rathaus von Leucate im Süden Frankreichs verkündete das Verbot am Dienstag. Wer keine „angemessene“ Kleidung trägt, dürfe die öffentlichen Strände nicht betreten. Die Städte Oye-Plage und Le Touquet im Norden schließen sich dem Verbot an. Cannes war im Juli die erste Stadt, die das Tragen der Ganzkörper-Badeanzüge untersagt hat. In Sisco in Korsika gilt das Burkini-Verbot, nachdem es dort am Samstag am Strand zu einer Auseinandersetzung gekommen war.
Drei weitere Städte erlassen Burkini-Verbot am Strand
Burkini beach row puts French values to test