Was heute wichtig ist

18.01.2016

Kritik an Ende der Wirtschaftssanktionen. Israel und mehrere arabische Staaten kritisieren das Ende der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran. Vertreter dieser Länder warnten vor einem Erstarken des Iran und einer möglichen Umgehung des Atom-Abkommens. Unterdessen sind drei im Iran freigelassene Amerikaner nach einem Gefangenenaustausch zwischen Teheran und Washington zu einer medizinischen Untersuchung im US-Militärspital Landstuhl in Deutschland gelandet.
Lob und Tadel für Aufhebung der Sanktionen
Kommentar: Annäherung ohne Illusionen

USA verhängen Sanktionen gegen Iraner. Kurz nach der Aufhebung der Wirtschaftssanktionen gegen den Iran haben die USA kürzlich erfolgte Raketentests des Iran für neue Sanktionen genützt. Sie richten sich gegen elf Personen und Unternehmungen, die am Raketenprogramm beteiligt sind. Ihnen ist es nun nicht mehr möglich, das US-amerikanische Bankensystem zu nutzen. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums hat den Schritt heftig kritisiert.
Iran condemns new US sanctions over missile test (BBC)

16 Tennisprofis aus den Top 50 sollen Spiele manipuliert haben. Nach Informationen der BBC sollen 16 Tennisprofis aus den Top 50 in den vergangenen zehn Jahren in Spielabsprachen verwickelt gewesen sein. Das berichteten der britische Sender und BuzzFeed am Montag kurz vor Beginn der Australian Open in Melbourne. Die Informationen basieren auf geheimen Dokumenten, allerdings werden keine Namen genannt.
Tennis match fixing: Evidence of suspected match fixing revealed (BBC)
The Tennis Racket (Buzzfeed)

Bundespräsident rügt Strache. Bundespräsident Heinz Fischer hat FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache nach dessen Rede beim Neujahrstreffen am Samstag per Aussendung kritisiert. Es müsse „unverzüglich und rechtzeitig die Stopptaste gedrückt werden“, wenn eine Partei den Bundeskanzler als „Staatsfeind“ bezeichne, forderte Fischer am Sonntag. Strache hatte Bundeskanzler Werner Faymann  in seiner Rede „Staatsfeind“, „Bürgerfeind“ und „Österreichfeind“ genannt.
Aussendung: Bundespräsident Fischer an FPÖ-Obmann Strache: So nicht!

Demokratischer Vorwahlkampf gewinnt an Härte. Bei einer TV-Debatte zwischen den demokratischen Präsidentschaftskandidaten hat sich der Ton im Wahlkampf verschärft. Hillary Clinton und ihr Hauptgegner Bernie Sanders sind in der Gesundheits- und Waffenpolitik aneinandergeraten. Sanders gute Umfragewerte in Iowa und New Hampshire setzen Clinton zunehmend unter Druck.
Umfragewerte in Iowa (RealClearPolitics)
Umfragewerte in New Hampshire (RealClearPolitics)
Hillary Clinton challenges Bernie Sanders on policy shifts (NYT)

Ölpreis auf tiefstem Stand seit 2003. Das Ende der internationalen Sanktionen gegen den Iran hat die Ölpreise auf den tiefsten Stand seit rund 13 Jahren gedrückt. Der Preis für Öl der führenden Nordseesorte Brent fiel am Montag im frühen Handel zeitweise mehr als zwei Prozent auf 27,67 Dollar je Barrel (rund 159 Liter) und war damit so billig wie seit 2003 nicht mehr.
Analyse: Die Erdölbranche im Überlebensmodus

Drei US-Bürger in Bagdad entführt. Im Irak sind dem Sender Al Arabiya zufolge drei US-Bürger entführt worden. Militante hätten die Amerikaner in der Hauptstadt Bagdad in ihre Gewalt gebracht, berichtete der Sender am Sonntag. Die US-Botschaft im Irak hat mittlerweile das Verschwinden mehrerer Botschaftsmitarbeiter bestätigt.

Space X bringt weiteren Satelliten ins All. Das private amerikanische Unternehmen Space X hat einen weiteren NASA-Satelliten ins All gebracht. „Jason 3“ soll ein amerikanisch-europäisches Projekt zur Messung des Meeresspiegels unterstützen. Allerdings misslang Space X, das die Raumfahrt kommerzialisieren will, am Sonntag die ordentliche Landung der Trägerrakete.
Die Unternehmer erobern das All