Was heute wichtig ist

18.04.2016

Schweres Erdbeben trifft Ecuador. Mindestens 270 Menschen kamen am Samstagabend (Ortszeit) in dem südamerikanischen Land ums Leben. Mehr als 2.500 wurden verletzt, und weitere Opfer werden noch vermisst. Das Epizentrum des Bebens der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala lag in der westlichen Provinz Esmeraldas.
Die BBC berichtet vor Ort

Rousseff knapp vor Amtsenthebung. Das brasilianische Unterhaus stimmte mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit für die Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff. Gegen das Staatsoberhaupt liegen mehrere Korruptionsvorwürfe vor. Als nächsten Schritt kann das Oberhaus, der Senat, mit einfacher Mehrheit Rousseff zunächst für 180 Tage suspendieren, während die Vorwürfe geprüft werden.
Bericht auf NZZ.ch

Weiter geht’s in St. Pölten. Die SPÖ hat bei der Gemeinderatswahl in St. Pölten die absolute Mehrheit verteidigt. Bürgermeister Matthias Stadler baute am Sonntag das Ergebnis um 2,11 Prozentpunkte auf 58,87 Prozent aus. Die zweitstärkste Partei ÖVP und die Grünen mussten leichte Verluste hinnehmen. Die FPÖ erreichte mit einem Plus von 3,9 Prozent den dritten Platz. Die NEOS verpassten den Einzug ins Rathaus.

Wahlergebnis auf ORF NÖ
NZZ.at-Korrespondent in Niederösterreich Georg Renner erklärt den Wahlkampf in St. Pölten

OPEC-Treffen in Doha scheitert. Das Kartell großer Erdölförderstaaten hat am Sonntag in Katar keine Einigung zur Deckelung der Ölförderung beschließen können. Saudi-Arabien beharrte auf eine Begrenzung der Fördermenge für alle Mitglieder, also auch den regionalen Widersacher Iran. Der Iran nahm an dem Treffen nicht teil. Teheran plant, die Fördermenge auszudehnen, nachdem das Ende der westlichen Sanktionen wichtige Absatzmärkte wiedereröffnet hat. Die OPEC hoffte, mit einer koordinierten Beschränkung des Angebots den Ölpreis anzukurbeln.
NZZ: Erdöl-Treffen in Doha endet im Desaster

Friedensgespräche starten im Jemen. Die Bürgerkriegsparteien des arabischen Staates beginnen am Montag mit Friedensverhandlungen in Kuwait. Am Wochenende einigten sich die jemenitische Regierung und die Huthi-Rebellen bereits darauf, den am 11. April beschlossenen Waffenstillstand fortzuführen. Der Frieden sei noch nie so nahe gewesen, sagte Ould Cheikh Ahmed, UN-Sondergesandter für den Jemen.