Was heute wichtig ist

18.11.2015

Anti-Terroreinsatz in St. Denis. Französische Anti-Terror-Einheiten haben eine Wohnung im Norden von Paris eingekesselt. Eine Frau hat sich in die Luft gesprengt, der gesuchte Abdelhamid Abaaoud hielt sich bis zuletzt darin verschanzt. Er gilt als möglicher Drahtzieher der Anschläge von Paris. Drei Polizisten und eine weitere Person wurden bei dem Einsatz bislang verletzt, es gab fünf Festnahmen.
NZZ.ch berichtet live

IS-Kämpfer ziehen sich aus Rakka zurück. Das berichtet die NGO Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Kämpfer würden mit ihren Familien ins irakische Mossul weiterziehen. Rakka galt als wichtiger Stützpunkt der Terrortruppe in Syrien, durch verstärkte Luftangriffe in den vergangenen Tagen sollen 33 Dschihadisten getötet worden sein.

Chinesische Sicherheitskräfte töten 17 Menschen. Darunter sollen sich Frauen und Kinder befinden, sie sollen an einem Terrorkomplott mitgewirkt haben. Der Einsatz fand in der Provinz Xinjinag statt, wo vor zwei Monaten bei einem Anschlag auf ein Kohlebergwerk rund 50 Menschen starben.

30 Tote bei einer Bombenexplosion in Nigeria. In der nordöstlich gelegenen Stadt Yola ging am Dienstagabend mitten in einer Menschenmenge eine Bombe hoch. Sie soll vor allem Menschen getroffen haben, die nach dem Abendgebet eine Moschee verlassen haben.

EU-Kommission diskutiert Maßnahmen im Anti-Terror-Kampf. Waffenschmuggel und Finanzierungsquellen zu Extremisten sollen schneller unterbunden und gestoppt werden. Darüber werden EU-Innen- und Justizminister auch am Freitag bei einem Sondertreffen beraten.

Viele US-Bundesstaaten gegen Aufnahme syrischer Flüchtlinge. Primär republikanische Gouverneure haben wegen Sicherheitsbedenken Widerstand gegen die von US-Präsidenten Barack Obama geplante Umsiedlung von mindestens 10.000 Syrern in die USA angekündigt. Der Präsident selbst hält die Debatte für „hysterisch“.
Die New York Times fasst die Debatte zusammen

Bundesregierung hat Bildungsreform präsentiert. Die Eckpunkte: Schulen der Sekundarstufe sollen mehr Autonomie erhalten, und ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr soll eingeführt werden. Außerdem soll es in jedem Bundesland eine Modellregion für die Gesamtschule geben.
Der Kommentar von Michael Fleischhacker
Das zweite Kindergartenjahr trifft vor allem Vierjährige aus Kärnten, Wien, Steiermark
Elisabeth Gamperl hat Österreichs Bildungspolitik seit den 40er Jahren analysiert
Der Standard mit einem Überblick