Was heute wichtig ist

18.12.2015

EU will bis Juni über Grenzschutzpläne entscheiden. Notfalls soll der Grenzschutz auch gegen den Willen nationaler Regierungen eingreifen können. Das wurde beim gestrigen EU-Gipfel beschlossen. In der Frage der Flüchtlingsverteilung gibt es keine Einigung zwischen West- und Osteuropa.
Bericht von NZZ-Korrespondent Niklaus Nuspliger

Höchste Smogwarnstufe in Peking. Während der höchsten Warnstufe bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen, einige Industriebetriebe müssen den Betrieb einschränken oder stoppen. Auch für den Autoverkehr gelten Beschränkungen. Die höchste Warnstufe „Rot“ wird bereits zum zweiten Mal in diesem Monat ausgerufen.
NZZ.at: Eine Stadt aus Smog

54 kurdische Kämpfer getötet. Türkische Streitkräfte haben in den vergangenen drei Tagen laut Angaben staatlicher Medien 54 kurdische Kämpfer getötet. In den Städten Silopi und Cizre im Südosten der Türkei war es zu schweren Straßenkämpfen gekommen.
Die Meldung bei Reuters

Mutter Teresa soll heiliggesprochen werden. Papst Franziskus hat ein zweites Wunder anerkannt, dass Mutter Teresa bewirkt haben soll. Ein Brasilianer soll durch sie im Jahr 2008 von mehreren Hirntumoren geheilt worden sein. Damit wäre der Weg frei für eine Heiligsprechung im nächsten Jahr.
Die BBC mit Details

Irmgard Griss gibt Kandidatur bekannt. „Ich kandidiere für das Amt der Bundespräsidentin“ – das gab Irmgard Griss am Donnerstagnachmittag auf ihrer Facbeook-Seite bekannt. Die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofs (OGH) und frühere Leiterin der Hypo-Untersuchungskommission ist damit die erste Kandidatin für das Amt in der Hofburg. Bei einer Pressekonferenz hat sie heute außerdem ein Transparenz-Abkommen vorgestellt, dass die Wahlkampfkosten für alle Kandidaten beschränken soll. Griss hat vergangenen Oktober erstmals in einem Interview mit NZZ.at ihre Pläne offengelegt.
NZZ.at-Interview mit Irmgard Griss: Ich werde nicht gelebt, ich lebe

Faymann droht Osteuropa. Zum letzten Mal sind gestern in Brüssel die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Gipfel zusammengekommen. Geht es nach Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), dann soll es für eine Reihe von osteuropäischen Ländern Kürzungen bei den EU-Förderungen geben – weil sie sich weigern, Flüchtlinge aufzunehmen.

Bernhard Schinwald: Österreichs Positionen beim EU-Gipfel
Der Standard: Faymann droht Osteuropäern mit Kürzungen der EU-Beiträge
Kommentar von Michael Fleischhacker

Keine Annäherung zwischen Moskau und Ankara. Der russische Staatschef Wladimir Putin hat eine Versöhnung mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan neuerlich ausgeschlossen. Der Abschuss eines russischen Kampfjets durch das türkische Militär sei „ein feindlicher Akt“ gewesen. Als Drahtzieher vermutet Putin die USA.
NZZ-Korrespondent Daniel Wechlin berichtet aus Moskau