Was heute wichtig ist

19.04.2016

413 Tote. Die Zahl der Todesopfer durch das verheerende Erdbeben in Ecuador hat sich auf mindestens 413 erhöht. Das teilte das Sicherheitsministerium am Montagabend mit. Zuvor war von 350 Toten und mehr als 2.000 Verletzten die Rede gewesen. Am Samstag hatte das Erdbeben der Stärke 7,8 das Land erschüttert.
NZZ-Korrespondent Peter Gaupp berichtet aus Zentralamerika

„Staatsstreich“. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff will ihre Amtsenthebung nicht widerstandslos hinnehmen. In einer Fernsehansprache hat sie ihren Gegnern am Montag einen „Staatsstreich“ vorgeworfen. Das brasilianische Unterhaus hatte am Sonntag für ein Amtsenthebungsverfahren gestimmt.
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NZZ-Redakteur Werner Marti kommentiert den „ersten Schritt zur Selbstreinigung des politischen Systems“

Tote im Mittelmeer. Nach einem Bootsunglück im Mittelmeer werden hunderte tote Flüchtlinge befürchtet. Laut Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier beläuft sich die Opferzahl auf 300, die BBC berichtet von 400 Toten. Den Angaben zufolge soll das Boot am Montag auf dem Weg von Ägypten nach Italien in Seenot geraten sein. Auf den Tag genau ein Jahr zuvor waren 700 Flüchtlinge bei einer der größten Katastrophen im Mittelmeer ums Leben gekommen.
NZZ-Redakteur David Signer fasst zusammen, was wir bisher wissen und was nicht

EU-Außenpolitik. In Luxemburg beraten die EU-Verteidigungsminister am Dienstag über gemeinsame europäische Militärmission. Zentrales Thema wird dabei die Ausweitung der „Operation Sophia“ zur Bekämpfung der Schlepperkriminalität vor der libyschen Küste sein. Die EU-Außenminister hatten sich am Montag auf eine stärkere Zusammenarbeit mit den nordafrikanischen Ländern in der Flüchtlingsfrage geeinigt.
NZZ-Korrespondent Niklaus Nuspliger berichtet vom gestrigen Treffen

Möglicherweise Vorentscheidung. Im Bundesstaat New York werden heute, Dienstag, die Vorwahlen im Rennen um die US-Präsidentschaft fortgesetzt. Umfragen sehen Hillary Clinton bei den Demokraten und Donald Trump bei den Republikanern in Führung. Ein Sieg Clintons in New York würde alle Hoffnungen für Bernie Sanders auf die demokratische Kandidatur beenden.