Was heute wichtig ist

19.05.2016

Flugzeug der Egypt Air vermisst.  Die Passagiermaschine ist auf dem Weg von Paris nach Kairo vom Radar verschwunden, wie die Fluggesellschaft via Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgab. Sie ist um elf Uhr Lokalzeit in Frankreich mit 66 Menschen an Bord gestartet. Der Flug mit der Flugnummer MS804 verschwand kurz nach Eintritt in den ägyptischen Luftraum.

BBC: laufende Berichterstattung 

Das Kern-Team wurde angelobt. Nachdem am Dienstag der neue Bundeskanzler Christian Kern vom Bundespräsidenten offiziell angelobt wurde, hat Heinz Fischer am Mittwoch auch die neuen Regierungsmitglieder im Amt bestätigt: Jörg Leichtfried (Infrastruktur), Sonja Hammerschmid (Bildung), Thomas Drozda (Kultur) und Muna Duzdar (Staatssekretärin). Am Donnerstag stellen sich der Bundeskanzler und die neuen Mitglieder der Bundesregierung im Parlament vor.

NZZ.at: Georg Renner über die hohe Erwartungshaltung nach Kerns Antrittsrede
NZZ.at: Michael Fleischhacker über die systematischen Steine auf Kerns neuem Weg

Der Pot im Heta-Poker wird aufgeteilt. Finanzminister Hans Jörg Schelling und eine wichtige Gruppe von Gläubigern der Hypo-Abwicklungsbank Heta haben am Mittwoch eine Absichtserklärung unterschrieben. Demnach erhalten die vorrangigen Gläubiger in etwa 90 Prozent ihrer ausstehenden Forderungen. Ein Teil soll als Nullkuponanleihe über 18 Jahre zurückgezahlt werden. Das Land Kärnten muss somit von den eingegangenen Haftungen nur einen kleinen Teil übernehmen. Von den offenen Forderungen von rund elf Milliarden Euro soll Kärnten 1,2 Milliarden beisteuern. Den Rest übernimmt der Bund.

NZZ.at: Matthias Benz ortet in der Rettungsaktion eine verpasste Chance

Ex-Siemens-Chef geht zur OMV. Der ehemalige CEO von Siemens, Peter Löscher, ist am Mittwoch zum Aufsichtsratschef des österreichischen Energiekonzerns OMV gewählt worden. Löscher folgt damit auf Mondi-Chef Peter Oswald.

Frankreich: Abstimmung über verlängerten Ausnahmezustand. Am Donnerstag stimmt die französische Nationalversammlung über eine Verlängerung des Ausnahmezustands ab. Dabei wird eine klare Mehrheit erwartet, nachdem der Senat bereits vergangene Woche seine Unterstützung gab. Somit würde zum dritten Mal seit den Pariser Anschlägen vom November der Ausnahmezustand verlängert, der den Behörden auch Einschränkungen des Demonstrationsrechts genehmigt.