Was heute wichtig ist

19.11.2015

Wieder Razzien in Brüssel. Auch am Donnerstag durchsuchte die Polizei im Großraum Brüssel mehrere Häuser. Der Anti-Terror-Einsatz galt laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga Freunden und Angehörigen des 20-jährigen Selbstmordattentäters Bilal Hadfi.
Spiegel Online über die Hausdurchsuchungen in Belgien
Zehn Tage vor den Anschlägen sprach La Libre mit der Mutter von Bilal Hadfi

Gestriger Einsatz in Saint-Denis verhinderte vermutlich neuen Anschlag. Mit dem Anti-Terror-Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis am gestrigen Morgen haben französische Elitepolizisten nach Angaben der Behörden wohl einen neuen Anschlag verhindert. Bei dem Einsatz sei ein terroristisches „Kommando“ zerschlagen worden, sagte der zuständige Staatsanwalt am Mittwochabend. Acht Verdächtige wurden festgenommen, zwei getötet. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, der belgische Islamist Abdelhamid Abaaoud, war aber wahrscheinlich nicht darunter.
Identität der Toten noch ungeklärt – aktuelle Entwicklungen auf NZZ.ch
EU sichert Frankreich Beistand zu


Credits: EPA

Die Bombe von Sinai? Der IS hat in einem seiner Online-Magazine ein Foto jener Bombe publiziert, die am 31. Oktober die russische Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel zerstört haben soll. Bei dem Absturz kamen 224 Menschen ums Leben. Die Behauptung des IS ist bisher nicht verifiziert. Der IS schreibt, die Sprengung sei eine „Bestrafung“ für Russlands Luftschläge in Syrien.
Kommentar: Das Ende der heilen Welt

Notrechte für französischen Präsidenten. Das französische Parlament diskutiert, den am Samstag ausgerufenen Notstand auf Monate zu verlängern. Außerdem soll die Verfassung dahingehend reformiert werden, dass der Präsident den Notstand im Alleingang ausrufen und damit die Bürgerrechte im Notfall auch ohne Mitwirkung des Parlaments aussetzen kann. Indes warnte Frankreichs Premierminister Manuel Valls vor Anschlägen mit chemischen und biologischen Waffen.
Radio France International mit Details zur Verfassungsreform
BBC über die Valls-Warnung

Nicht mehr alle Flüchtlinge dürfen in Serbien und Mazedonien einreisen. Nach Angaben des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) dürfen nur mehr Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan einreisen. Menschen aus anderen Ländern würde die Einreise verweigert, hieß es vom UNHCR. Hunderte seien daher bereits an der Grenze gestrandet, berichtete der serbische staatliche TV-Sender RTS unter Berufung auf eine UNHCR-Sprecherin.

Hotelier kämpft um seine Flüchtlingsunterkunft. Der Hotelier und NEOS-Abgeordnete Josef Schellhorn geht auf dem Rechtsweg gegen das Land Salzburg vor, das auf Wunsch des Gasteiner Bürgermeisters seinen Vertrag über die Unterbringung von 36 Flüchtlingen nicht mehr verlängern will.
„Der Bürgermeister will das eben nicht“

Faymann und Merkel beraten über Flüchtlingskrise. Angela Merkel und Werner Faymann beraten heute in Berlin über das weitere europäische Vorgehen in der Flüchtlingsfrage.

Bombendrohung in einem Flugzeug war Fehlalarm. In einem polnischen Flugzeug auf dem Weg in den ägyptischen Badeort Hurghada kam es zu einer Bombendrohung. Ein Passagier hatte über eine mögliche Bombe informiert, gleichzeitig aber zugegeben, betrunken zu sein. Ein Sprengsatz sei nicht gefunden worden, erklärte eine Sprecherin des bulgarischen Flughafens am Donnerstag in Burgas, wo das Flugzeug notgelandet war.