Was heute wichtig ist

19.11.2015

Gestriger Einsatz in St. Denis verhinderte vermutlich neuen Anschlag. Mit dem Anti-Terror-Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis am gestrigen Morgen haben französische Elitepolizisten nach Angaben der Behörden wohl einen neuen Anschlag verhindert. Bei dem Einsatz sei ein terroristisches „Kommando“ zerschlagen worden, sagte der zuständige Staatsanwalt am Mittwochabend. Acht Verdächtige wurden festgenommen, zwei getötet. Der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Paris, der belgische Islamist Abdelhamid Abaaoud, war aber wahrscheinlich nicht darunter.
Identität der Toten noch ungeklärt – Aktuelle Entwicklungen auf NZZ.ch
EU sichert Frankreich Beistand zu


Credits: EPA

Die Bombe vom Sinai? Der IS hat in einem seiner Online-Magazine ein Foto jener Bombe publiziert, die am 31. Oktober die russische Passagiermaschine über dem Sinai zerstört haben soll. Bei dem Absturz kamen 224 Menschen ums Leben. Die Behauptung des IS ist bisher nicht verifiziert. Der IS schreibt, die Sprengung sei eine „Bestrafung“ für Russlands Luftschläge in Syrien.
Kommentar: Das Ende der heilen Welt

Notrechte für französischen Präsidenten. Das französische Parlament diskutiert, den am Samstag ausgerufenen Notstand auf Monate zu verlängern. Außerdem soll die Verfassung dahingehend reformiert werden, dass der Präsident den Notstand im Alleingang ausrufen und damit die Bürgerrechte im Notfall auch ohne Mitwirkung des Parlaments aussetzen kann.
Radio France International mit Details zur Verfassungsreform

Unbekannter erschoss in Bosnien zwei Soldaten. Ein mit einem Sturmgewehr bewaffneter Mann hat nahe Sarajevo am Mittwochabend zwei Soldaten und dann sich selbst getötet. Eine Zeitung zitierte den obersten bosnischen Terrorermittler mit den Worten, der Attentäter habe „wahrscheinlich“ der islamistischen Bewegung angehört. Er hatte in einem Wettbüro das Feuer auf die Soldaten eröffnet und beim Verlassen des Lokals auch auf einen Bus gefeuert. Als Spezialkräfte den Mann in seinem Versteck umstellten, fanden sie nach einer Detonation nur mehr dessen Leiche.

Hotelier kämpft um seine Flüchtlingsunterkunft. Der Hotelier und Neos-Abgeordnete Josef Schellhorn geht auf dem Rechtsweg gegen das Land Salzburg vor, das auf Wunsch des Gasteiner Bürgermeisters seinen Vertrag über die Unterbringung von 36 Flüchtlingen nicht mehr verlängern will.
„Der Bürgermeister will das eben nicht“

Faymann und Merkel beraten über Flüchtlingskrise. Angela Merkel und Werner Faymann beraten heute in Berlin über das weitere europäische Vorgehen in der Flüchtlingsfrage.

Griechisches Parlament stimmt über weiteres Reformpaket ab. Das Parlament in Athen soll heute am Abend im Eilverfahren über ein weiteres Sparpaket abstimmen. Die Billigung ist Voraussetzung, damit weitere Hilfsgelder von insgesamt zwölf Milliarden Euro in die Staatskassen und für die Rekapitalisierung der Banken Griechenlands fließen können. Griechische Medien berichteten, die Zustimmung zum Sparpaket gelte als sicher.
Griechenland einigt sich mit den Geldgebern