Was heute wichtig ist

19.11.2015

Drahtzieher der Anschläge ist vermutlich tot. Bei dem gestrigen Anti-Terror-Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis wurde der mutmaßliche Anstifter der Attentate getötet. Ein gefundener Leichnam wurde heute von der französischen Staatsanwaltschaft als der des belgischen Islamisten Abdelhamid Abaaoud identifiziert. Demnach starb Abaaoud am Mittwoch einer Razzia, bei der acht Verdächtige festgenommen wurden.
Zeit Online über den Mann hinter den Mördern

Wieder Razzien in Brüssel. Auch am Donnerstag durchsuchte die Polizei im Großraum Brüssel mehrere Häuser. Der Anti-Terror-Einsatz galt laut der belgischen Nachrichtenagentur Belga Freunden und Angehörigen des 20-jährigen Selbstmordattentäters Bilal Hadfi.
Spiegel Online über die Hausdurchsuchungen in Belgien
Zehn Tage vor den Anschlägen sprach La Libre mit der Mutter von Bilal Hadfi

Kurz stellt 50-Punkte-Integrationsplan vor. Außenminister Sebastian Kurz stellte heute seinen Integrationsplan vor. Kurz will unter anderem mehr Sozialarbeit an Schulen, Orientierungs- und Wertekurse und eine gleichmäßige regionale Verteilung von Flüchtlingen. Die 50 Punkte wurden mit Hilfe von zwölf Experten erarbeitet und umfassen 22 Seiten.
ORF.at hat die Punkte zusammengefasst

Nicht mehr alle Flüchtlinge dürfen in Serbien und Mazedonien einreisen. Nach Angaben des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) dürfen nur mehr Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan einreisen. Menschen aus anderen Ländern würde die Einreise verweigert, hieß es vom UNHCR. Hunderte seien daher bereits an der Grenze gestrandet, berichtete der serbische staatliche TV-Sender RTS. Zudem haben heute mazedonische Behörden mit der Aufstellung eines „Drahthindernisses“ in der südlichen Grenzstadt Gevgelija begonnen, um den Flüchtlingsstrom aus Griechenland zu kanalisieren, wie es ein Sprecher der mazedonischen Streitkräfte gegenüber mazedonischen Medien formulierte.

Hotelier kämpft um seine Flüchtlingsunterkunft. Der Hotelier und NEOS-Abgeordnete Josef Schellhorn geht auf dem Rechtsweg gegen das Land Salzburg vor, das auf Wunsch des Gasteiner Bürgermeisters seinen Vertrag über die Unterbringung von 36 Flüchtlingen nicht mehr verlängern will.
„Der Bürgermeister will das eben nicht“